No records found in storage folder! Mit der Wassersensiblen Stadtentwicklung fit für den Klimawandel

Mit der Wassersensiblen Stadtentwicklung fit für den Klimawandel

Unter diesem Motto fand am 24. März 2014 in der Siebscheibenhalle der Stadtentwässerung Dresden ein Workshop für Expertinnen und Experten aus den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung sowie Entwässerung und Tiefbau statt. Eingeladen hatten die Forschungsprojekte REGKLAM und dynaklim, wobei das FiW die Organisation des Workshops übernommen hat.

In drei Themenblöcken informierten die Expertinnen und Experten der Forschungsprojekte zu den Themen "Oberflächengewässer und Hochwasserschutz", "Zukunftsfähige urbane Infrastruktur" und "Von der Wasserwirtschaft in die Stadtplanung". Dabei kamen technische Maßnahmen ebenso zur Sprache wie organisatorische Lösungen.

Die Vorträge über die Ergebnisse der Projekte REGKLAM und dynaklim zeigten: Hochwasserschutz und Überflutungssicherheit haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und werden mit dem Klimawandel immer wichtiger. Im Sinne einer attraktiven Lebensraumgestaltung werden innovative, flexible Maßnahmen benötigt, die effizient und effektiv umgesetzt werden können.

Sowohl die Wasserwirtschaft als auch die kommunale Planung verfügen über Instrumentarien, in die Maßnahmen des Hochwasserschutzes und der Überflutungsvorsorge und somit der Anpassung an den Klimawandel integriert werden können. Damit lassen sich diverse Lösungen meist im Zuge sowieso anstehender baulicher Maßnahmen umsetzen und erfordern keinen erheblichen Mehraufwand.

In den Diskussionen zu den jeweiligen Themenblöcken war schnell klar: Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere der Bereiche Stadtplanung und Siedlungsentwässerung. Aktuell werden vereinzelt erste Erfahrungen gemacht, wie eine Bündelung der Kompetenzen und Ressourcen beider Bereiche realisiert werden kann. Hier bedarf es weiterer Pilotprojekte und mehr Mut von dem Weg des "Business as usual" abzuweichen.

Ein weiterer zentraler Punkt war die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Die Teilnehmenden des Workshops tauschten in regen Diskussionen Erfahrungen darüber aus, wie die Akzeptanz von erforderlichen Maßnahmen in der Bevölkerung gesteigert werden und die Motivation zur Eigenvorsorge gefördert kann.

Ziel des Workshop, war es, aktuelle Forschungsergebnisse einer breiten Planungspraxis zugänglich zu machen und damit eine vorausschauende und kosteneffiziente Anpassung an den Klimawandel in Städten und Gemeinden zu befördern. Die Teilnehmenden nahmen die Anregungen gerne mit und verabredeten noch auf dem Workshop das Thema in Ihre eigene Arbeit noch stärker zu integrieren.

 

 
 
 
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