Das war die IFAT 2014

Vom 05. bis 09. Mai 2014 präsentierte sich das FiW auf der IFAT 2014. Unter dem Motto „Research & Education Area“ wurden vorwiegend die vom BMBF-geförderten Projekte am FiW vorgestellt:

Die Informationen zur AQWA-Academy stießen bei dem internationalen Fachpublikum auf großes Interesse. In dem vom BMBF geförderten Vorhaben geht es um die Entwicklung von blended learning Konzepten (inkl. e-learning) und den Export von deutschem Know-How aus dem Wassersektor für die Aus- und Fortbildung von Fachkräften und Trainern im arabischen und internationalen Ausland. In dem Verbundvorhaben mit drei weiteren Partnern erstellte das FiW, mit professioneller Unterstützung aus Lerndidaktik und angewandter Forschung, Lernmodule für den Sektor Abwasserbehandlung. Eine umfangreiche Evlauierung mit Technikern und Ingenieuren aus Deutschland, der Schweiz, Algerien und Marokko sichert die Qualität des Angebotes

Das Projekt WAYS, welches sich mit der Entwicklung von zukunftsfähigen Technologien und Dienstleistungen für das Wasser- und Ressourcenmanagement am oberen Yangtze in Sichuan befasst, zog insbesondere die Aufmerksamkeit chinesischer Besucher auf sich. Um insbesondere den Risiken für Oberflächengewässer und der Wasserversorgung der Bevölkerung zu begegnen, fördert das Verbundvorhaben WAYS deutsch-chinesische Partnerschaften für Umweltschutztechnologien und –dienstleistungen. So werden in Deutschland vorhandene Erfahrungen und entwickelte Produkte in Form von nachhaltigen technischen Lösungen und innovativen Dienstleistungen eingesetzt. Das FiW ist im Rahmen von WAYS neben der inhaltlichen Bearbeitung auch als Gesamtprojektkoordinator tätig.

Wegen der aktuellen Relevanz der Fragestellung zur Anpassung an den Klimawandel stieß auch das KLIMZUG-Projekt dynaklim l auf ein großes Interesse der Messebesucher. Hier wurden die Ergebnisse der dynamische Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels in der Emscher-Lippe-Region (Ruhrgebiet) vorgestellt, welche in den vergangenen fünf Jahren vom FiW als Gesamtprojektkoordinator und inhaltlich mit seinen Projektpartnern gemeinsam entwickelt wurden.

Als weiteres BMBF-Projekt wurde vom FiW ENERWA vorgestellt. Hier werden in Zusammenarbeit mit Praxispartnern aus vier nordrheinwestfälischen Mittelgebietsregionen neue Ansätze zur Erschließung energetischer Potenziale in Wasserversorgungssystemen in der gesamten Prozesskette, auf der Ebene technischer Komponenten und insbesondere in der Verbundsteuerung verfolgt. Das FiW zeichnet sich bei ENERWA für die Betrachtung der Talsperrenenergiepotenziale und für den Wissenstransfer und die Stakeholder-Kommunikation verantwortlich.

Über die reine Standpräsenz hinaus nutzten die Mitarbeiter des FiW die Messe auch zur Pflege neuer und alter Kontakte, verschafften sich einen Überblick über aktuelle technische Entwicklungen der Wasser- und Abfallwirtschaft und genossen die ein oder andere Münchener Weißwurst.

 

 
 
 
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