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Kick-Off ENERWA - Energie im Trinkwasser


Kick-Off ENERWA - Energie im Trinkwasser

Energetische Optimierung des wasserwirtschaftlichen Gesamtsystems

Diesen Sommer startete in Mülheim an der Ruhr unter der Koordination von Dr.-Ing. Wolf Merkel, Geschäftsführer des IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gGmbH, und Beteiligung des FiW das BMBF-Verbundprojekt ENERWA - Energie im Trinkwasser - Energetische Optimierung des wasserwirtschaftlichen Gesamtsystems.

 

Im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft – ERWAS“ erforschen die wasser-, sozial- und energiewirtschaftlichen ENERWA-Praxispartner, bestehend aus Forschungseinrichtungen, Ingenieurbüros, Unternehmen und Anwendern, systematisch die energetischen Optimierungspotenziale der Wasserversorgungssysteme in Deutschland.

Technische Systeme der Wasserversorgung werden derzeit vorrangig hinsichtlich der sicheren Bereitstellung einwandfreien Trinkwassers konzipiert und betrieben. Im Zuge des BMBF-Verbundprojekts ENERWA werden in vier Mittelgebirgsregionen (der Eifel-Städteregion Aachen, im Rheinisch-Bergischen Kreis, im Bergischen Land und in der Ruhrregion), modelhaft für die typischen deutschen Versorgungssysteme (Gewinnung und Aufbereitung von Oberflächenwasser bzw. Grundwasser, Transport- und Endverteilungsnetze im Mittelgebirge), energetische Optimierungspotenziale erschlossen, und sowohl in den einzelnen Komponenten des Wasserversorgungssystems als auch im Verbundsystem betrachtet. Hierbei nimmt die Untersuchung ökologischer, gesellschaftlicher, rechtlicher, ökonomischer und hygienischer Grenzen bei der Realisierung von Energieeffizienzpotenzialen und Erarbeitung von Lösungen zum Barrieren-Abbau eine zentrale Position im Verbundprojekt ein.

Das FiW e.V. übernimmt im Verbundprojekt die inhaltliche Führung und Verantwortung in den Arbeitspaketen „Energieeffizienz- und gewinnung: Talsperren und Gewässer“, und „Ergebnis-Synthese und Ergebnis Transfer“. Neben der Organisation des Schnittstellenmanagement zwischen einzelnen Arbeitspaketen ist das FiW Ansprechpartner für die Öffentlichkeitsarbeit, sowie maßgebend an der „Erweiterung des Nutzungshorizonts der Trinkwassertalsperren durch eine Dynamisierung der Bewirtschaftung unter energetischen Gesichtspunkten“ verantwortlich. Hierzu werden fundierte Empfehlungen und Entscheidungsgrundlagen unter Berücksichtigung ökologischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen erarbeitet mit dem Ziel, den gesamten Speicherraum einschließlich des Hochwasserschutzraums der Talsperren für eine dynamische Energieerzeugung nutzbar zu machen.

 Die Ergebnisse aus den Arbeitspaketen werden zur wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Verbreitung zusammengeführt und in einem Empfehlungskonzept (Methodenhandbuch, Analysetool, Best Practice) zur energieeffizienten und ressourcenschonenden Wasserwirtschaft aufbereitet. Eine Marktstudie untersucht nationale und internationale Marktperspektiven für Verwertung innovativer Produkte der deutschen Wasserwirtschaft.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.enerwa.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                         

 
 
 
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