No records found in storage folder! Zukunft Stadt – Klimagerecht, wassersensibel und energieeffizient

dynaklim-Netzwerkforum 2015 am 11. Februar 2015

 

dynaklim diskutiert die ‚Zukunft Stadt‘

 

Um vorhandene und neue Ideen für die „Zukunft Stadt“ in der Region gemeinsam zu diskutieren, Projektsynergien in den Bereichen Klima, Wasser und Energie zu identifizieren und die nächsten Schritte im dynaklim-Netzwerk gemeinsam auszuarbeiten, trafen sich am 11. Februar 2015 über 80 Netzwerkpartner und Interessierte zum dynaklim-Netzwerkforum 2015 im Zentrum Altenberg in Oberhausen (Programm). Eingeladen zur Teilnahme an diesem neuen Netzwerkformat waren Entscheider, Treiber und Experten aus Verwaltungen, Politik, Initiativen, Zivilgesellschaft und Unternehmen der Region Emscher-Lippe-Ruhr.

Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Netzwerkpartner WILO SE, ACO Severin Ahlmann und Uhrig GmbH sowie durch Förderung durch das BMBF .

dynaklim als Referenzprojekt für Klimaanpassung in NRW gewürdigt

Im Rahmen des Netzwerkforums hat Dr. Heinrich Dornbusch, Vorsitzender Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, das Engagement dynaklims für einen regionsübergreifenden Umgang mit dem Klimawandel gewürdigt. „Wir freuen uns, dass dynaklim ein Teil der KlimaExpo.NRW geworden ist und wir das Netzwerk in unsere Liste der Vorreiterprojekte aufnehmen konnten. Mit der Roadmap 2020 „Regionale Klimaanpassung“ haben die 60 Partner des dynaklim-Netzwerks in den vergangenen fünf Jahren einen abgestimmten und umsetzungsorientierten Beitrag erarbeitet, wie sich das Ruhrgebiet zu einer zukünftig klimagerechten und wassersensiblen Metropolregion entwickeln kann.“ sagte Dornbusch. Die KlimaExpo.NRW sucht im ganzen Bundesland Projekte, die den Fortschrittsmotor Klimaschutz vorantreiben und 2022 als Teil einer landesweiten KlimaExpo präsentieren.

Koordinator Jens Hasse vom Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e.V.: „Unser Anliegen ist es, das umfangreiche Wissen und die Erfahrungen des dynaklim-Netzwerks, die in der Roadmap 2020 „Regionale Klimaanpassung“ und in bisher über 60 Online-Publikationen zusammengetragen wurden, nun in die Umsetzung vor Ort zu bringen – gemeinsam durch Kommunen, Bürger und Unternehmen. Erreichen wollen wir, dass möglichst viele der zuständigen und der betroffenen Akteure vor Ort sensibilisiert werden, dass aktive Klimafolgenanpassung sinnvoll ist, dass sie voneinander lernen und entsprechend handeln können, um so ihren eigenen Beitrag zur Entwicklung einer klimagerechten und wassersensiblen Region mit hoher Lebensqualität zu erbringen.“

Zukünftige Herausforderungen für die Städte und Gemeinden der dynaklim-Region

Zum Auftakt des Netzwerkforums wurden im Block „Zukunftsfähige Stadtentwicklung im Nexus Klima-Wasser-Energie“ in drei Impulsvorträgen die besonderen Herausforderungen für Städte und Ballungsräume der Zukunft vorgestellt und diskutiert, die auch für die Entwicklung des Ruhrgebiets in den nächsten Jahrzehnten prägend sein werden. Dr.-Ing. Markus Beukenberg, Technischer Vorstand der WILO SE Dortmund, langjähriger dynaklim-Netzwerkpartner, machte deutlich: „Als weltweit tätiges Unternehmen im Bereich der Gebäudetechnik und der Wasserinfrastruktur sehen wir es als unsere Aufgabe, innovative Produkte und Systemlösungen zu entwickeln, die zu einer energiesparenden, anpassungsfähigen und damit nachhaltigen Entwicklung unserer Städte und Infrastrukturen beitragen.“

Dr. Martina Winker vom ISOE Institut für sozial-ökologische Forschung präsentierte, warum eine integrierte Stadt- und Infrastrukturplanung wesentliche Vorteile für eine klimagerechte Stadtentwicklung darstellt. Mit welchen nachhaltigen kommunalen Energiesystemen private Haushalte und Gewerbestandorte zukünftig versorgt werden können und wie diese Systeme frühzeitig berücksichtigt werden sollten in der Stadt- und Ver-/Entsorgungsplanung, erläuterte Dipl.-Phys. Gerhard Stryi-Hipp vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in seinem Vortrag.

Die Präsentationen der Impulsgeber stellen wir hier zum Download zur Verfügung, sobald die Freigaben durch die Autoren vorliegen.

Ergebnisse umsetzen und Arbeit im Netzwerk fortführen – aber wie?

Im zweiten Teil „Klimagerechte und wassersensible Stadtentwicklung jetzt umsetzen“ erarbeiteten die TeilnehmerInnen des Netzwerkforums in sieben von Netzwerkpartnern moderierten Gruppen konkrete Schritte und To-Do‘s, wie und durch wen bereits identifizierte Umsetzungshemmnisse wie Vorbehalte gegenüber Wasserplätzen, Haftungsfragen bei Wasserwegen auf privaten Grundstücken oder offene Finanzierungsfragen Schritt für Schritt beseitigt werden können.
Die Themen und Moderatoren der sieben Gruppen sind auf der Rückseite des Programms aufgeführt.

Eine Dokumentation der jeweils 3 lebhaften Diskussionsrunden mit wechselnden TeilnehmerInnen finden Sie hier in Kürze.

Wie das Ruhrgebiet „seine“ Zukunft in den Bereichen Klima, Wasser, Energie und Nachhaltigkeit in den nächsten Jahrzehnten abgestimmt und kooperativ gestalten kann und wie Bürger, Unternehmen und bestehende Netzwerke wie dynaklim dazu beitragen können, diskutierten dynaklim-Netzwerkpartner und Vertreter der regional relevanten Projekte und Initiativen Nachhaltige Urbane Kulturlandschaft in der Metropole Ruhr (KuLaRuhr), Masterplan Energiewende Ruhr, Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von Morgen“, KlimaWerkStadt Essen und ‚LebensWerte‘ des Kreis Unna im abschließenden Block „Stadt der Zukunft = Zukunft unserer Region?“. Eingangsimpulse zur Diskussion im Plenum hielten Jürgen Schultze , Technische Universität Dortmund/ sfs (aus der Sicht des dynaklim-Netzwerks) und Prof. Dr. Bernd Sures , Universität Duisburg-Essen (aus der Sicht von KuLaRuhr).

 

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