Ein Jahr ENERWA – 12-Monats Treffen in Aachen

Am 6./7. Mai 2015 fand am Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e.V. das dritte Projekttreffen des Verbundvorhabens ENERWA statt.

Nach der Begrüßung durch den ENERWA-Koordinator Dr.-Ing. Wolf Merkel (IWW Mülheim) diente der erste Tag allen Projektpartnern dafür, sich gegenseitig die Fortschritte der einzelnen Arbeitspakete vorzustellen. Unter anderem stellten die FiW-Mitarbeiter Michaela Stecking und Jan Echterhoff ein Konzept zur Veröffentlichung der Ergebnisse aller Verbundpartner und das bereits gestarteten Messprogramm zur Untersuchung der Auswirkungen einer stark variierenden Abflussabgabe der Talsperre auf das unterliegende Fließgewässer, die Rohwasserqualität sowie die Temperaturschichtung im Staukörper der Talsperre vor.

Für die weiteren Arbeiten im Projekt wurden Anregungen und Empfehlungen aus dem Kreis der Praxispartner und des Fachbeirates, vertreten durch Prof. Dr.-Ing. Lothar Scheuer vom Aggerverband sowie Christoph Drusenbaum vom Zweckverband-Bodensee-Wasserversorgung, eingeholt. Diese können als zukünftige Nutzer der Ergebnisse die Anforderungen und Verwertungsmöglichkeiten besser beurteilen (z.B. wie Web-Dienste genutzt werden). Prof. Dr.-Ing. Markus Schröder (TUTTAHS & MEYER) brachte die Perspektive des ERWAS-Lenkungskreises mit ein.

Am zweiten Tag des Projekttreffens wurden in Kleingruppen an vorher festgelegten Themen in Workshops einzelne Aspekte der Arbeitspakete fokussiert und weiter ausgearbeitet. Beispielsweise wurden, in einem vom FiW geleitetem Workshop, Fallstudien zur Erstellung von regionalen Empfehlungen für die Trinkwasserversorgung, unter Berücksichtigung von wasser- und energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten, konkretisiert. Zudem wurden im Plenum wichtige Fragestellungen definiert, die im Sommer 2015 im Rahmen der Stakeholder- und Öffentlichkeitsbeteiligung diskutiert werden. In anderen Workshops lag der Schwerpunkt eher auf den Schnittstellen zwischen den einzelnen Arbeitspaketen, welche weiter ausgearbeitet wurden, um die bisherigen Ergebnisse in das Gesamtsystem Wasserversorgung einzufügen. Dies betraf insbesondere die Teilsysteme Talsperren und Fließgewässer sowie Trinkwasserversorgung und -aufbereitung, -transport und -speicher, die für das Energiemanagement und auch die Web-Darstellung miteinander verbunden werden.

 

Weitere Informationen zum Projekt: https://enerwa.org/

 

Bildergalerie

 
 
 
Aktuelles    Ein Jahr ENERWA - 12-MonatsTreffen in Aachen
 
 
 
Druckversion
Deutsch - English