Weiterentwicklung der Veranlagungsregeln für die Gewässerunterhaltung im Wupperverband


Weiterentwicklung der Veranlagungsregeln für die Gewässerunterhaltung im Wupperverband

 

Auftraggeber: Wupperverband (WV)

Die Gewässerunterhaltung umfasst im Verband grundsätzlich die Aufgaben

Die letzte Änderung in diesem Abschnitt der Wupperverbandsveranlagung erfolgte mit Beschluss der Mitgliederversammlung im Jahr 2008. Der Veranlagungsmaßstab berücksichtigt vorab eine Umlage eines Kostenanteils auf die Erschwerer. Dieser Erschwereranteil wurde von vormals rund 16 % auf 27 % erhöht. Hiermit sollte der Entwicklung des Aufgabenumfangs, der im Bereich der Gewässerunterhaltung aufgrund der geänderten Anforderungen bzw. Rahmenbedingungen (EU-WRRL, Starkregenereignisse, Inspektion von Verrohrung) eine deutliche Erhöhung erfahren hat, Rechnung getragen werden.

Für die Veranlagung der Gewässerunterhaltung besteht der Bedarf einer grundsätzlichen Überprüfung und Bewertung der geltenden Regelungen. Es gilt festzustellen, ob eine Weiterentwicklung der Regelungen geboten ist und wenn ja, welche Ansätze zu empfehlen sind.

Das FiW wurde beauftragt, die Arbeiten zur Weiterentwicklung der Veranlagungsregeln zu begleiten. Hierbei stehen nach einer ersten Projektphase zur Aufbereitung der Datengrundlagen und Recherche der Regelungen anderer Verbände folgende Arbeiten im Vordergrund:

 

•    Feststellung der Datenlage Bachverrohrungen

Das FiW unterstützt den Wupperverband (WV) bei der Feststellung des IST-Zustandes im Bereich der Verrohrungen. In enger Abstimmung mit den kommunalen Mitgliedern wird auf Basis des GIS-basierten Datenbestands des WV eine Aktualisierung hinsichtlich der Verrohrungs-typen (Bachverrohrungen, 2-Naturen, Regenwasserkanal) vorgenommen und erfasst, wer sich aktuell für die Unterhaltung des Bauwerks verantwortlich zeigt.

 

•    Entwicklung von Vorschlägen für die Kostenzuordnung und die Gestaltung der Umlagemaßstäbe

Auf Grundlage der laufenden Datenaufbereitung und -bewertung werden Vorschläge zum Erhalt bzw. zur Fortschreibung der bestehenden Regelungen entwickelt und mit dem WV diskutiert.

Gemäß der Abstimmung mit dem WV runden Vergleichsrechnungen zur Abschätzung der Beitragsauswirkungen einzelner Veränderungen sowie Sensitivitätsanalysen und Plausibilitätsprüfungen zur Verifizierung der Ergebnisse die Begleitung ab.

 

 

 

 

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