WAYS – Zukunftsfähige Technologien und Dienstleistungen für Wasser- und Ressourcenmanagement am oberen Yangtze in Sichuan


WAYS – Zukunftsfähige Technologien und Dienstleistungen für Wasser- und Ressourcenmanagement am oberen Yangtze in Sichuan

 

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Partner: LAR Process Analysers AG, SEBA Hydrometrie GmbH & Co. KG, UTS Biogastechnik GmbH, WILO SE, Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen (ISA), AWW der Technischen Hochschule Hamburg, IEEM der Universität Witten / Herdecke, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), Wupperverband

Im Unterauftrag: Rur-Wasser-Technik GmbH, Erft-aquatec GmbH, Fachhochschule Südwestfalen

Das BMBF-Verbundprojekt WAYS „Zukunftsfähige Technologien und Dienstleistungen für das Wasser- und Ressourcenmanagement am oberen Yangtze in Sichuan, VR China“ leistet technologische, methodische und konzeptionelle Beiträge zur Verbesserung der wasserwirtschaftlichen Situation in China aus deutscher Hand. Dem FiW obliegt neben seiner Rolle als Verbundkoordinator zudem die Leitung des Handlungsfelds „Planungsinstrumente für die Wasserwirtschaft“, welches sowohl aus zwei Dienstleistungsprojekten als auch aus einem Demonstrationsprojekt besteht. Die Projekte umfassen das Monitoring und die Modellierung der Gewässergüte eines Fließgewässerabschnitts des Dujiangyan-Systems, in den verschiedene Kläranlagenabflüsse und ungeregelte Einleitungen einmünden. Auf diese Weise ist es möglich, die Belastung der Gewässer zu bestimmen und Ansätze zur Verbesserung der Wasserqualität zu planen. Es werden zwei mobile Analysen-labore und sechs Monitoring-Sensorsysteme unterschiedlicher Größe und Ausrüstung kontinuierlich betrieben und mit einem GIS-Informationssystem verknüpft. Damit werden die für Modellierungen erforderlichen Mess- und Analysedaten erhoben.

 

Monitoring und Modellierung

Verschmutzte Wasserressourcen beeinträchtigen die Nutzungen und nachhaltige Entwicklung Chinas. Beispielsweise können landwirtschaftliche Erzeugnisse und andere Produkte für den deutschen Markt über das Bewässerungswasser mit Schwermetallen und anderen Stoffen belastet werden. Das BMBF stellt Mittel für den WAYS-Verbund im Rahmen des Forschungsprogramms „Forschung für eine Nachhaltige Entwicklung“ (FONA) zur Verfügung. Es fördert in diesem Teil von WAYS den Schutz der Wasser- und Landressourcen. Das FiW setzt auf seine Expertise im Monitoring und der Gütemodellierung und bearbeitet diese Themen gemeinsam mit den Verbundpartnern. Es werden zwei Analyselabore (LAR und FiW) und sechs Monitoringsensorsysteme (SEBA) unterschiedlicher Größe und Ausrüstung betrieben und mit einem Geo-Informationssystem (Wupperverband) verknüpft. Herausfordernd ist die Anpassungsentwicklungen der Monitoringsysteme auf die chinesischen Gewässer. Die intensive Einbindung und Kooperation mit potentiellen Betreibern und Umweltbehörden bietet den deutschen Umwelttechnikherstellern wichtige Chancen beim Marktzugang in China.

Mit Blick auf die Intensivierung der deutsch-chinesischen Forschungskooperation im Wasserressourcenbereich durch das BMBF-Referat „Ressourcen und Nachhaltigkeit“ unter Leitung von Dr. Ulrich Katenkamp und das Vorhaben Innovationscluster Major-Water, erhoffen sich die Verbundpartner positive Effekte für die Verwertung (siehe S. 36).Mehr Informationen zu WAYS über den hier dargestellten Ausschnitt finden Sie auf der Projekthomepage unter:

www.client-ways.de

 

 

 

 

Ansprechpartner


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