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Mikroplastik in der Wasserwirtschaft

 

Während die Problematik von Kunststoffabfällen in den Weltmeeren bereits länger diskutiert wird, rückt die fortschreitende Belastung limnischer Gewässer durch kleine Plastikfragmente (Mikroplastik) immer weiter in den Fokus der Öffentlichkeit und der deutschen Wasserwirtschaft. 

Mikroplastik sind Kunststoffteilchen mit hoher Bioakkumulation im Mikrometerbereich, die derzeit vorwiegend bei Sandstrahlungen als Sandersatz eingesetzt werden, durch Feinstabrieb von Kunststofftextilien als synthetische Fasern ins Abwasser gelangen oder durch den Zerfall größerer Kunststoffteile durch chemische und physikalische Prozesse im Gewässer entstehen.

Bis jetzt ist in Deutschland zu wenig über Immissionsquellen und Stoffströme von Mikroplastik bekannt. Die mangelnde Erfassung von Mikroplastik in Fließgewässern, die geringe Datenbasis, der fehlende einheitliche rechtliche Rahmen und das Fehlen von harmonisierten, standardisierten und vergleichbaren Methoden zur Probennahme, -aufbereitung und -analytik stellen relevante Themenfelder dar.

Das FiW erweitert seine langjährigen Erfahrungen bezüglich Mikroschadstoffen in deutschen Gewässern um das Forschungsgebiet Mikroplastik in der Wasserwirtschaft. Gemeinsam mit Partnerinstituten der RWTH diskutiert das FiW mit seinen Mitglieder, wasserwirtschaftlichen Betreibern und Behörden, Forschungsansätze in den wesentlichen Themenfeldern Stoffstrombilanzierung und toxikologische Effekte von Mikroplastik sowie ökologische Anpassung von Kunststoffprodukten und deren Additiven.

 

 

 

 

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