RiverView – Instrument der Öffentlichkeitsbeteiligung

 

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Partner: DBM – Dr. Buckup e. K., GEO-DV GmbH, SEBA Hydrometrie GmbH & Co. KG, Evologics GmbH, Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft – RWTH Aachen, Geodätisches Institut und Lehrstuhl für Bauinformatik und Geoinformationssysteme – RWTH Aachen, Wasserverband Eifel-Rur, Emschergenossenschaft / Lippeverband

Das Verbundprojekt RiverView, gefördert innerhalb der BMBF-Fördermaßnahme „Regionales Wasserressourcenmanagement für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland“ (ReWaM) im Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM), trägt neben anderen Aufgabenbereichen und Funktionen zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) bei. Unter Leitung des Verbundkoordinators Dipl.-Ing. Ralf Engels entwickelt Dr.-Ing. Dorothea Weingärtner gemeinsam mit den Industriepartnern des Konsortiums SEBA Hydrometrie GmbH & Co. KG, EvoLogics GmbH, Geo-DV GmbH und DBM – Dr. Buckup e. K. einen neuen Ansatz des Gewässermonitorings mit Hilfe eines ferngesteuerten Messboots, das auch für kleinere Gewässer geeignet ist. Dazu werden neben einem rein bildgebenden Verfahren (360°-Kamera) auch Sonare zur Erfassung der Gewässertiefe sowie Sensoren zur Messung von Güteparametern (Temperatur, pH-Wert, Leitfähigkeit, Sauerstoffgehalt etc.) eingesetzt, um Einflüsse von außen wie eventuelle Störungen aufnehmen und identifizieren zu können.

Das FiW bindet bereits während des Projektes die zwei sondergesetzlichen Wasserverbände Wasserverband Eifel-Rur (WVER) und Emschergenossenschaft / Lippeverband (EGLV) intensiv ein, um die Praxistauglichkeit des Verfahrens abzusichern und den Beitrag für ein integriertes und nachhaltiges Wassermanagement in ausgewählten Gewässern (Rur, Inde, Wurm, Lippe, Emscher, diverse Nebengewässer) nachzuweisen.

Das vom FiW zu erstellende Webportal wird der Darstellung und Bereitstellung der Projektergebnisse dienen. Es wird insbesondere die erhobenen gewässerbezogenen Parameter und Bilddaten der befahrenen Strecken wiedergeben. Das Webportal wird jedoch nicht nur diese Daten abbilden, sondern wird zudem als Kommunikationsplattform fungieren, bei der sich beispielsweise Bürger aktiv in die Fließgewässerbewirtschaftung einbringen können. Der niedrigschwellige Zugang, insbesondere zu den Bilddaten, ermöglicht die neuartige Einbindung der Öffentlichkeit in wasserwirtschaftliche Abstimmungsprozesse, wie von der WRRL gefordert. Bei umfassender Einbindung von Anliegern und der interessierten Öffentlichkeit können die Maßnahmenentwicklung unterstützt und Staus bei der Maßnahmenumsetzung verhindert werden. Das Webportal sowie die damit einhergehende Einbindung schaffen schon im Planungsprozess Akzeptanz für gemeinsam entwickelte Maßnahmen. Weiter organisiert Michaela Stecking, M. Sc. Veranstaltungen und Workshops, um die gewonnenen Ergebnisse zielgruppengerecht zu vermitteln.

www.river-view.de

 

 

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