Regionaler Dialog Energiewende (render)


Umgang mit Erträgen aus Erneuerbaren Energien auf den Kläranlagen des Ruhrverbandes

 

Auftraggeber:: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Partner: BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH, EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH, gaiac Forschungsinstitut für Ökosystemanalyse und -bewertung e. V., RWTH Aachen, Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e. V. (RISP), Stadt Aachen, StädteRegion Aachen, STAWAG Stadtwerke Aachen AG

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgelegten Programms „Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement“ konnte ein starker Verbund aus Politik, Praxis und Wissenschaft unter Federführung des FiW das Projekt „Innovationsgruppe Regionaler Dialog Energiewende“ (render) erfolgreich platzieren.Im Zentrum von render steht die „Innovationsgruppe“, bestehend aus Vertretern der neun Verbundpartner, die alle Projektaktivitäten und die Pilotprojekte bearbeitet und von FiW-Mitarbeiter Jens Schneider, M. A. geleitet wird. Weitere Mitglieder der Innovationsgruppe kommen von den Projektpartnern Stadt Aachen, StädteRegion Aachen, die Energieversorger STAWAG und EWV, die BET Aachen, die Politikwissenschaftler der RWTH Aachen sowie die An-Institute gaiac e. V. Aachen und RISP e. V. Duisburg.

Zusammen mit einer Vielzahl von assoziierten Partnern (Umweltverbände, lokale Energieinitiativen, Unternehmen, Zivilgesellschaft, Kammern etc.) soll als Teil des regionsübergreifenden Innovationskonzepts „EnergieRegion Aachen 2030“ u. a. ein „Energieplan EnergieRegion Aachen 2030“ von der Region für die Region als zentrales Produkt erarbeitet werden. Darin soll der optimale Ausbau der erneuerbaren Energien und regionaler Speicherkapazitäten genauso Platz finden, ebenso wie die Schritte zu einer flächendeckenden Umsetzung von Maßnahmen bspw. zur Energieeffizienz, zur dezentralen Energieversorgung in Siedlungsbereichen oder zu Kälte- oder Wärmenetzwerken in Industrie- und Gewerbegebieten. Alle bereits laufenden Aktivitäten der Verbundpartner, aber auch die Projekte an der RWTH in den benachbarten Landkreisen, an der RWTH Aachen und im benachbarten Ausland in den Bereichen Energie und Klima werden in den anlaufenden Transformationsprozess eng eingebunden, um keine Aktivitäten zu doppeln und die Ressourcen der Region optimal zu nutzen.

Am 27. Februar 2015 fand vor über 120 Gästen aus Verwaltung, Politik, Energiewirtschaft, Naturschutzverbänden sowie aus den Bereichen Forschung und Entwicklung die regionale Auftaktveranstaltung statt. Unter Moderation von Dr.-Ing. Friedrich-Wilhelm Bolle (FiW) referierten Herr Minister Johannes Remmel (MKULNV) und Herr Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie und Vorsitzender des render-Beirats über die Herausforderungen der Umsetzung der Energiewende für das Land, die Region und die Kommunen. Jens Schneider, M. A. (FiW, Projektkoordinator) stellte das Projekt render vor und erläuterte die einzelnen Umsetzungsschritte und geplanten Instrumente des Regionalen Dialoges für die nächsten vier Jahre.

In der aktuellen Phase (Herbst 2015 / Frühjahr 2016) erarbeitet render u. a. gemeinsam mit den Akteuren der Region die „Regionalen Zukunftsszenarien“. Hier versucht render mit den Akteuren der Region Antworten zu finden, wie sich die Akteure bspw. eine regionale Energiewende vorstellen und was die Erwartungen an eine „EnergieRegion Aachen 2030“ sind. Ebenso werden diejenigen Einflussfaktoren identifiziert, welche aus regionaler Sicht zukünftig die Umsetzung der Energiewende in der Region beeinflussen werden. Die Antworten fließen alle in die Erstellung der „Regionalen Energieszenarien“ mit ein.

 

 

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