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Klimafolgenanpassung auf regionaler Ebene

 

Auftraggeber: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV)

Partner: TU Dortmund/ Sozialforschungsstelle (sfs)

 

Anlass zur Entwicklung und Durchführung des Pilotprojektes „Fahrplan Regionale Klimaanpassung NRW (Roll-out Roadmapping)“ waren die gemeinsamen Bemühungen des MKULNV NRW, des FiW und der TU Dortmund / Sozialforschungsstelle (sfs), die Erfahrungen und Stärken des in dynaklim entwickelten Ansatzes des Regionalen Roadmappings mit begrenztem Aufwand auf andere Regionen in NRW zu übertragen und in diesen anzuwenden (Roll-out). Das bedeutet, einen regionalen Strategie- und Umsetzungsprozess zur integrierten und vorausschauenden Klimafolgenanpassung in regional relevanten Themenfeldern zu initiieren, zu gestalten und unter Beteiligung der regionalen Akteure durchzuführen. Dazu wurde das Roadmap-Konzept, die bisherigen Erfahrungen damit und das vorhandene Material zur regionalen Klimaanpassung hinsichtlich seiner Übertragbarkeit auf kleinere und vor allem ländliche Regionen überprüft, weiterentwickelt und daraus eine „Blaupause“ erarbeitet.

TU Dortmund und FiW haben in einer ersten Projektphase zwischen November 2013 und Februar 2014 mit Hilfe von Desk-Recherchen und Stakeholder-Interviews vor Ort die Machbarkeit des Pilotansatzes untersucht und bestätigt. In der zweiten Pilotphase wurden zunächst beispielhaft einige Maßnahmenlisten und Ideen für Pilotumsetzungsprojekte erarbeitet. Dazu wurde das Wissen, die Ergebnisse und die Erfahrungen aus dynaklim, aber auch weitere vorhandene Wissensbestände wie die Publikationen des MKULNV und des LANUV und z. B. passende Maßnahmen aus dem Klimaschutzplan NRW genutzt und in der Praxis erprobt. Als zentrales Produkt des Pilotprojekts erstellten TU Dortmund und FiW eine „Blaupause“ für einen auf andere Regionen in NRW (und darüber hinaus) übertragbaren und einfach handhabbaren Fahrplan zur regionalen Klimafolgenanpassung.

 

Rollout Roadmapping

Folgend sollen nun breit anwendbare Vorgehensweisen, Standards und Transferkonzepte für Nordrhein-Westfalen entwickelt werden. Sie stellen eine wichtige Unterstützung des Landes für eine breit angelegte Beschäftigung mit der Herausforderung Klimawandel in Regionen, Kommunen und Unternehmen dar und können dazu beitragen, die bereits durch das Land erarbeiteten Wissensbestände und Informationen in der Breite in eine Nutzung „vor Ort“ zu bringen. Diese Unterstützungen seitens des Landes sind ebenfalls gut geeignet, die Ziele und Inhalten des Klimaschutzplans NRW zu befördern und in Umsetzung zu bringen.

 

 

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