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Klärschlammkonzepte für den Rhein-Hunsrück-Kreis

Auftraggeber: Verbandsgemeinde Emmelshausen

Partner: Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner GmbH

 

Im Auftrag der Verbandsgemeinde Emmelshausen erarbeitet das FiW in enger Zusammenarbeit mit der Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner GmbH ein Konzept für die zukünftige Behandlung und Verwertung der Klärschlämme der Stadt Boppard sowie den Verbandsgemeinden des Rhein-Hunsrück-Kreises.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis umfasst mit den Verbandsgemeinden Kastellaun, Kirchberg, Rheinböllen, St. Goar-Oberwesel, Emmelshausen und Simmern sowie der Stadt Boppard7 Gebietskörperschaften, die zur Reinigung der anfallenden Abwässer insgesamt 33 kommunale Kläranlagen mit Ausbaugrößen zwischen 50 und 28.000 Einwohner betreiben. Derzeit werden die anfallenden Schlämme in der Regel entweder landwirtschaftlich verwertet oder aber in Klärschlammvererdungsanlagen (Kläranlage Simmern und Rheinböllen) verbracht. Über 50 % der gesamten Ausbaugröße der kommunalen Kläranlagen in der Region entfallen dabei auf nur4 Kläranlagen der Größenklassen 4, die auch den Löwenanteil der anfallenden Gesamtschlammmenge von insgesamt 2.500 Megagramm Trockenmasse pro Jahr ausmachen.

Aufgrund der zu erwartenden Einschränkungen bei der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung bis hin zum voraussichtlich mittelfristigen Verbot soll ein Konzept über die zukunftsfähige Behandlung und Verwertung der Klärschlämme des Rhein-Hunsrück-Kreises unter Berücksichtigung der aktuellen bzw. zukünftigen Rahmenbedingungen erstellt werden. Darunter zählt auch die demographische und wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Die für das Projekt relevanten Klärschlammdaten werden über einen digitalen Fragebogen erhoben und zentral ausgewertet. Hierauf werden Lösungsansätze und unterschiedliche Szenarien für die Bildung dezentraler Verwertungsstandorte entwickelt. Nötige Behandlungsschritte, wie die Trocknung und thermische Verwertung der Klärschlämme werden auf Basis der Ist-Situation abgeleitet und auf ihre technische wie auch die wirtschaftliche Umsetzbarkeit hin untersucht. Der ökologische Fußabdruck und die soziale Nachhaltigkeit der aufgezeigten Alternativen werden in einem abschließenden Schritt bewertet. In einem weiteren Bearbeitungsschritt wird die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Gebiete in Rheinland-Pfalz untersucht. Die Ergebnisse werden nach Abschluss des Projektes im Rahmen eines landesweiten Symposiums vorgestellt.

 

 

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