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50. FiW-Forschungsbeirat setzt Impulse für die Wasserwirtschaft

Jubiläumssitzung in Essen mit innovativen Forschungsideen und virtueller Exkursion

Zum 50. Mal kam der FiW-Forschungsbeirat zusammen, um aktuelle Entwicklungen, neue Forschungsansätze und praxisnahe Fragestellungen der Wasserwirtschaft zu diskutieren. Die Jubiläumssitzung fand am 15. Juni 2026 auf Einladung der Vorsitzenden Frau Ulrike Franzke in den Räumlichkeiten des Ruhrverbandes in Essen statt.

Forschungsbeirat

Im Mittelpunkt stand wieder der direkte Austausch zwischen den Mitgliedern des Forschungsbeirates und Mitarbeitenden des FiW. Nach einem Einblick in die aktuell laufenden Projekte des FiW und den Stand der Umsetzung bisheriger Anregungen wurden drei aktuelle Themen vorgestellt und diskutiert, die zentrale Zukunftsfragen der Wasserwirtschaft adressieren: Anpassung an Klimafolgen und Krisenvorsorge, Wärmekonzepte für Kläranlagen sowie die Nutzung von Reststoffen als Ressource.
 

Forschungs- und Entwicklungspotenziale

Im bewährten World-Café-Format diskutierten die Mitglieder gemeinsam mit FiW-Kolleginnen und -Kollegen das Forschungs- und Entwicklungspotenzial der vorgestellten Ansätze sowie mögliche Anknüpfungspunkte für die Praxis:

  • Zwischen Klimaanpassung und Krisenvorsorge – Zukunftsstrategien für die Wasserwirtschaft (Anika Laux & Thurid Roth)
  • Simulationsgestützte Wärmekonzepte für Kläranlagen: Wärmenetze, Wärmespeicher & Co. (Carl Fritsch & Lukas Hammerschick)
  • Vom Reststoff zur Ressource: Drehrohrofen-Technologien für die Kläranlage der Zukunft (Dipl.-Ing. Alejandra Lenis & Dr.-Ing. Frank Benstöm (atd GmbH)

Für die FiW-Geschäftsführerin Frau Dr.-Ing. Niederste Hollenberg war die Jubiläumssitzung zugleich die erste Teilnahme am FiW-Sommerforschungsbeirat in ihrer neuen Rolle. Sie gab einen Ausblick auf geplante Vorhaben und betonte gemeinsam mit dem FiW-Team die Bedeutung des Forschungsbeirates als Impulsgeber für anwendungsorientierte Forschung und Transfer.
 

Virtuelle Exkursion

Einen besonderen Programmpunkt bildete im Anschluss die virtuelle Exkursion des Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft der Universität Duisburg-Essen. In einem VR-Rundgang erhielten die Teilnehmenden Einblicke in ein virtuelles 3D-Modell eines Fischpasses an der Ruhr sowie einer Fischaufzuchtstation. Die Exkursion zeigte anschaulich, wie digitale Modelle für Planung, Kommunikation und Wissenstransfer in der Wasserwirtschaft eingesetzt werden können.

Wir danken den Mitgliedern des Forschungsbeirates für die engagierte Diskussion, die wertvollen Impulse und die konstruktiven Rückmeldungen zu unseren Forschungsansätzen. Ein besonderer Dank gilt dem Ruhrverband für die Gastfreundschaft und die Ausrichtung der Sitzung sowie Frau Johanna Schimanski des Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft der Universität Duisburg-Essen für die gelungene virtuelle Exkursion.