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18.05.2020

Kick-Off zum Projektstart von HoWaMan – in digitaler Form

Ende April 2020 fand das online Start-Meeting des 3-jährigen Verbundforschungsprojektes HoWaMan unter der Koordination des IWW der RWTH statt.

Der Iran steht aufgrund seines semiariden bis ariden Klimas und seiner geographischen Besonderheiten, in Anbetracht des Klimawandels, vor besonderen Herausforderungen. So hat das Land häufig mit schweren Dürre zu kämpfen, da Niederschläge selten und unregelmäßig auftreten. Diese selten eintretenden Niederschläge sind geprägt von geringer Dauer mit sehr hohen Intensitäten. Die daraus resultierenden Sturzfluten stellen durch ihr plötzliches und unvorhergesehenes Auftreten ein von der Bevölkerung oftmals unterschätztes Risiko für Leib und Leben sowie sämtliche Sachgüter dar. Mit diesen Herausforderungen hat besonders das Einzugsgebiet des Kan-Flusses zu kämpfen. Dieses befindet sich in der Provinz Teheran. Das Gebiet wird im Norden durch seine steilen Gebirgshängen und im Süden durch die Hauptstadt-Metropole Teheran mit über 11 Millionen Einwohnern charakterisiert. Diese Lage zieht vor allem Lokaltouristen an, welche das Gebiet zur Naherholung nutzen.

An diesen Punkten setzt das im März 2020 gestartete Verbundprojekt HoWaMan (Nachhaltige Strategien und Technologien für das Hochwasserrisikomanagement in ariden und semiariden Gebieten) an. Im Rahmen der Förderrichtlinie „Internationalen Katastrophen- und Risikomanagements – IKARIM“ des BMBFs sollen unter der Koordination des Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen gemeinsam mit iranischen Partnern bis Februar 2023 u.a. das Risikobewusstsein der Bevölkerung erhöht, besondere gefährdete Gebiete im Einzugsgebiet des Kan-Flusses identifiziert und ein Hochwasserrisikomanagement entwickelt werden.

Das Kick-Off Treffen zum Projekt HoWaMan fand, trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, am 24. April statt - in digitaler Form. Es wurden erste Ideen ausgetauscht und das weitere Vorgehen in Betracht der aktuellen CoVid-19 Situation diskutiert.

Ein deutsch-iranisches Konsortium aus Wirtschaftspartnern und Forschungsinstituten arbeitet nun intensiv an einer innovativen und realisierbaren Umsetzung der gemeinsam gesteckten Projektziele.

Deutsche Projektpartner:

  • Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW), RWTH Aachen
  • Institut für Soziologie, Lehrstuhl für Technik und Organisation (STO), RWTH Aachen
  • Arbeitsgruppe Hochwasserrisikomanagement, Hochschule Magdeburg-Stendal
  • Kisters AG, Geschäftsbereich Wasser
  • DMT GmbH & Co. KG, Segment for Hydrogeology and Water Management
  • HochwasserKompetenzCentrum e. V.
  • Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V.

Iranische Partner:

  • Water Engineering Research Center (WERC, Tarbat Modares University Iran)
  • Water Research Institute (WRI, Behörde, Iran)
  • Tehran AB-KHAK Consulting Engineers (TAEC, Private sector, Iran)

Ansprechpartner

Sajjad Tabatabaei, M.Sc.
+49 (0) 241 80 2 61 59 / E-Mail