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16.01.2020

Neues Mitglied in der Zuse-Gemeinschaft: OWI – Oel-Waerme-Institut an der RWTH Aachen

Dr. Bolle übergibt die Mitgliedsurkunde

Die Zuse-Gemeinschaft ist gewachsen. Mit dem Beitritt der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH aus Herzogenrath bei Aachen vereint der bundesweit tätige Verbund gemeinnütziger Forschungsinstitute jetzt 75 Mitglieder, davon sieben in Aachen und insgesamt zwölf in Nordrhein-Westfalen. Die Mitgliedsurkunde wurde am 8. Januar offiziell von Dr. Friedrich-Wilhelm Bolle, Mitglied des Präsidiums der Zuse-Gemeinschaft, überreicht. Das OWI ist ein Forschungsinstitut, das in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung an der Weiterentwicklung konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien arbeitet. Zwischen dem FiW und dem OWI besteht ein langjähriger vertrauensvoller Austausch, der zwischenzeitlich in gemeinsamen Projekten abgebildet wird.

„Wir erwarten, dass in den nächsten Jahren zunehmend klimaschonende flüssige Brenn- und Kraftstoffe auf den Markt kommen“, erklärt OWI-Geschäftsführer Elmar Pohl. „Dies unterstützen wir beispielsweise durch die Entwicklung neuer anwendungsnaher Methoden und Verfahren zur Erhaltung der Betriebssicherheit technischer Systeme wie Motoren und Heizungen. Darüber hinaus wirken wir auch an der Weiterentwicklung von Effizienztechnologien mit, etwa auf der Basis von Brennstoffzellensystemen. Das Ziel unserer anwendungsnahen Forschung sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von morgen.“

Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen University und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. „Unter den aktuellen Bedingungen der deutschen Forschungslandschaft haben gemeinnützige und unabhängige Forschungsinstitute wie das OWI keinen leichten Stand“, erläutert OWI-Co-Geschäftsführer Dr. Wilfried Plum. „Darum ist der Beitritt zur Zuse-Gemeinschaft für das OWI ein konsequenter Schritt. Denn auf dieser Plattform werden gleichgelagerte Interessen gebündelt und in die Forschungspolitik und -förderung getragen.“

Dr. Bolle, Geschäftsführer des Forschungsinstituts für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V., erklärt: „Mit ihrem Know-how in der Brennstoffforschung bringt die OWI gGmbHwichtige Expertise für die Umsetzung und Optimierung der Energiewende als einer der zentralen gesellschaftlichen Aufgabe in unseren Verbund ein.

Wir freuen uns, mit der OWI gGmbHeinen weiteren Verbündeten für unser zentrales Anliegen mehr Fairness in der Forschungsförderung, gewonnen zu haben“, betont Dr. Bolle.

Über die Zuse-Gemeinschaft

Die Zuse-Gemeinschaft vertritt die Interessen gemeinnütziger, privatwirtschaftlich organisierter Industrieforschungseinrichtungen. Dem technologie- und branchenoffenen Verband gehören bundesweit über 75 Institute an. Als praxisnahe und kreative Ideengeber des deutschen Mittelstandes übersetzen sie die Erkenntnisse der Wissenschaft in anwendbare Technologien und bereiten so den Boden für Innovationen, die den deutschen Mittelstand weltweit erfolgreich machen.

Über die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.owi-aachen.de sowie unter www.zuse-gemeinschaft.de

 

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Natalie Palm
+49 (0) 241 80 2 39 50 / E-Mail

KONTAKT FÜR DIE REDAKTION

Zuse-Gemeinschaft
Alexander Knebel

Pressesprecher
Telefon: 030 555 736 98
E-Mail: presse@zuse-gemeinschaft.de
www.zuse-gemeinschaft.de
@Zuse_Forschung