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ABFALL

Auf dem Weg von der linearen Abfallwirtschaft zur nachhaltigen, zirkulären Kreislaufwirtschaft sind noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Hierzu entwickelt das FiW basierend auf einem umfassenden Verständnis der Stoffströme, beteiligter Akteure und vorherrschender Rahmenbedingungen ganzheitliche Lösungen in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Ressourcenrückgewinnung, nachhaltige Energieversorgung sowie Klima- und Umweltschutz.

Hierzu gilt es neue Wege zu beschreiten, bspw. durch das vom FiW entwickelte Konzept der CO2 Nutzung aus Müllverbrennungsanlagen zur Methanolsynthese, in dem Klimaschutz, Ressourcenrückgewinnung und nachhaltige Energieerzeugung sinnvoll miteinander gekoppelt werden.

Kunststoffe in der Umwelt sind ein weiteres Schwerpunktthema am FiW. Hier setzen wir insbesondere an der Schnittstelle zwischen Wasserwirtschaft und Abfallwirtschaft an. Betrachtet werden die Zusammenhänge zwischen Abfallwirtschaft und Siedlungsentwässerung, dem Flussgebietsmanagement und dem Hochwassermanagement. Darüber hinaus werden Lösungen für Bereiche von Kunststoffexpositionen entwickelt. Hierzu zählen z. B. die Stadtsauberkeit (Littering) oder Kunststoffeinträge in die Umwelt über biologische Abfallbehandlungen (Bioabfall, Klärschlamm).

Weitere Themenfelder sind die Erstellung von Abfallwirtschaftskonzepten, die wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung und Optimierung von Grundlagen der Veranlagung von abfallwirtschaftlichen Gebühren für Kommunen, Konzepte zur Klärschlammverwertung und Strategien zur Deponienachsorge, wie Sickerwasserbehandlung oder Schwachgasnutzung.

Im Zuge unseres intensiven Engagements in der internationalen Zusammenarbeit tragen wir die entwickelten Erkenntnisse und Lösungsansätze über internationale Forschungsprojekte und regelmäßige Aus- und Fortbildungsmaßnahmen in Entwicklungs- und Schwellenländer.

RESSOURCENRÜCKGEWINNUNG AUS ABWASSER & KLÄRSCHLAMM

Die novellierte Klärschlammverordnung setzt Akzente im Hinblick auf die Rückgewinnung der endlichen Ressource Phosphor. Bei der Erprobung innovativer Verfahren für mittlere Kläranlagen ist das FiW intensiv eingebunden. In Zukunft wird es auch darum gehen, weitere Ressourcen im Abwasser zu nutzen, wie z. B. Abwasserwärme oder auch Stickstoff, der bisher zwar weitgehend entfernt wird, jedoch als Dünger nicht mehr nutzbar ist. Auch im industriellen Bereich spielt die Rückgewinnung von Ressourcen eine immer größere Rolle, was durch neue und preiswertere Technologien – v. a. Membrantrennverfahren – begünstigt wird. Hier erarbeiten wir praxisnahe Lösungen und unterstützen anwendungsorientierte Forschung. Langfristig werden große Potenziale gesehen, durch geeignete Verfahren den Reststoff Klärschlamm in nutzbare Produkte zu verwandeln, die den Kohlenstoffanteil weitgehend im Produkt belassen.

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Kristoffer Ooms
+49 (0) 241 80 2 68 22 / E-Mail

Dr.-Ing. Marco Breitbarth
+49 (0) 241 80 2 79 73 / E-Mail

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