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RESSOURCENEFFIZIENZ

Wie können wir nachhaltiger mit knapper werdenden Ressourcen umgehen? Welche Möglichkeiten zu einer Vermeidung der Übernutzung gibt es? Umsetzbare Lösungen auf diese Frage entwickelt das FiW gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern. Energieeffizienz auf Kläranlagen, die Gewinnung von Bewässerungswasser, Energie und Nährstoffen aus Abwasser und Reststoffen sowie die Minderung der Wasserverluste speziell im internationalen Kontext sind Schwerpunkte unserer Arbeit.

Obwohl Kläranlagen weniger als 1 % am nationalen Energieverbrauch beteiligt sind, gehören sie in Kommunen zu den Hauptverbrauchern an elektrischer Energie. Der Energiebedarf von Kläranlagen ist von vielen Einflussfaktoren, wie Abwassermenge und Schmutzfracht, Verfahrenstechnik der Abwasserreinigung, Art der Schlammbehandlung und spezifischen Standortbedingungen abhängig. In Bezug auf die mittlere Belastung der Kläranlagen ergeben sich spezifische Verbrauchswerte an elektrischer Energie zwischen etwa 20 und 60 kWh/(E·a) für eine gesamte Anlage bzw. zwischen 12 und 30 kWh/(E·a) für die biologische Stufe.

Das FiW verfügt aufbauend auf zahlreichen Energieanalysen, der Mitwirkung am DWA A 216 und am Energiehandbuch NRW über einschlägige Kompetenz für die energetische Optimierung von kommunalen aber auch industriellen Kläranlagen. Für die erfolgreiche Energieoptimierung der Kläranlagen sind eine systematische Nachrechnung der Auslegung und der aktuellen Betriebszustände sowie eine umfassende Energieanalyse erforderlich. Im Ergebnis einer Energieanalyse liegen Vorschläge zur Energieeinsparung mit Leistungsabschätzungen sowie Leistungs- bzw. Kostenvergleichsberechnungen vor. Auf dieser Basis kann eine Prioritätenliste für die Umsetzung der Maßnahmen erarbeitet werden.

Angepasste Lösungen zur (Teil-) Entsalzung verschiedener Wässer sowie die Weiterentwicklung innovativer Aufbereitungstechnologien im Abwasserbereich gehören zu unseren Kernkompetenzen. Wir tragen mit unseren Projekten zu einer nachhaltigen Nutzung der globalen Ressourcen bei und verfolgen hierbei das Leitbild einer Kreislaufwirtschaft. Die Überlagerung des global steigenden Wasserbedarfs von Bevölkerung, Industrie und Landwirtschaft sowie ein zum Teil deutlich reduziertes Wasserdargebot infolge klimatischer Einflüsse stellt ein weitverbreitetes Spannungsfeld dar, was auch zunehmend zu politischen und sozialen Konflikten führt. Für das Fachthema Ressourceneffizienz erarbeiten wir am FiW Lösungen passend zum lokalen technischen und soziokulturellen Kontext.

Referenzen

AIX-Net-WWR

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