Werkzeuge für vitale Gewässer – Entwürfe, Erkenntnisse, Erfolge am 05./06. September 2018 in Oberhausen
Symposium zur Begleitung der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in NRW

 

Das diesjährige WRRL-Symposium NRW des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz fand am 05. und 06. September 2018 statt und tagte erneut im LVR-Industriemuseum in Oberhausen. Organisiert wurde das Symposium von dem Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e.V., dem DWA Landesverband NRW e.V. (gleichzeitig Mitveranstalter) und der Deutschen Gesellschaft für Limnologie (DGL) e.V. Weiterer Mitveranstalter war wie bereits in den vergangenen Jahren der BWK Landesverband NRW e.V.

 

Mit ca. 320 Teilnehmenden war das Symposium bereits im Vorfeld vollständig ausgebucht. Vertretende des Ministeriums, von Behörden, Kommunen, Interessenverbänden, aus dem universitären Bereich, der Planung und viele weitere trafen sich, um sich über den aktuellen Stand der Wasserrahmenrichtlinie zu informieren und über verschiedene Fachthemen zu diskutieren.

 

Zum ersten Mal in ihrer Funktion als Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz dabei war Ursula Heinen-Esser. Die gebürtige Kölnerin betonte zu Beginn des Symposiums, dass der Erhalt und die Verbesserung des Zustands nordrhein-westfälischer Gewässer einen zentralen Stellenwert haben. Sie lobte die gemeinsamen Anstrengungen und kündigte an, die kooperative Bewirtschaftung weiter stärken zu wollen. Begrüßt wurden die Teilnehmenden zuvor durch Sabine Lauxen, Umweltdezernentin der Stadt Oberhausen, und Gerhard Odenkirchen, Abteilungsleiter für Kreislaufwirtschaft, Bodenschutz und Wasserwirtschaft am MULNV. Im Anschluss an die Rede der Ministerin stellte Sabine Brinkmann, Referatsleiterin für Flussgebietsmanagement, Gewässerökologie und Hochwasserschutz am MULNV, den Umsetzungsstand der WRRL in NRW vor.

 

Die Veranstaltung mit dem Titel „Werkzeuge für vitale Gewässer – Entwürfe, Erkenntnisse, Erfolge“ umfasste die vier Blöcke „Toolbox Wasserqualität, „Toolbox Hydromorphologie“, „Neue Erkenntnisse für die Praxis“ und „Gewässer aktiv mitgestalten“.

 

Wie jedes Jahr ergänzte eine Ausstellung das Programm des Symposiums, um sich über erfolgreiche und beispielhafte Gewässerprojekte in NRW zu informieren. Einen großen Teil nahm dieses Mal die Ausstellung „Gewässerentwicklung mit Mehrwert“ der Bezirksregierung Detmold ein, die an zehn Flüssen und drei Maßnahmen mit sozialer Projektarbeit Fortschritte zeigte. Wieder mit dabei war auch die Wanderausstellung „Lebendige Gewässer in NRW“ des NRW-Umweltministeriums und der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA), welche die praktische Gewässerschutzarbeit vor Ort unterstützen soll.

 

Zum ersten Mal gab es die Möglichkeit, mit einer Virtual Reality-Brille einen Fluss zu erkunden. Präsentiert wurden damit Ergebnisse aus dem vom BMBF geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben RiverView® des FiW.

 

Nach dem Symposium fand auch dieses Mal eine Sonderveranstaltung zum Thema „Fischwanderung und Fischschutz in NRW“ statt, in welcher neben Vorträgen die durch das FiW organisierte Live-Abfrage mittels eines Digitalen Meinungsbilds und eine Podiumsdiskussion für die Einbindung des interessierten Publikums sorgten.

 

Die Vorträge finden Sie unter www.flussgebiete.nrw.de

 

 
 
 
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