„RiverBoat“ wieder auf dem Aasee

Messkatamaran der RWTH Aachen / Hauptuntersuchung

Eine Pressemitteilung des Presse- und Informationsamt der Stadt Münster

Der Messkatamaran „RiverBoat“ ist wieder auf dem Aasee unterwegs. Mit den gesammelten Daten kann der Untergrund des Sees abgebildet werden. Foto: Stadt Münster.

Münster (SMS) Das „RiverBoat“ ist ab Mittwoch (27. März) wieder auf dem Aasee unterwegs. Bereits im Januar hatte es erste Untersuchungen mit dem Messkatamaran der RWTH Aachen sowohl über als auch unter Wasser gegeben. Damals wurden Daten etwa zur Beschaffenheit der Uferzonen aufgenommen. Ergänzt wird diese Datenaufnahme jetzt durch eine weitere Befahrung, bei der der Grund des Sees vermessen und dokumentiert wird. Dies war im Winter nicht möglich.

Die aktuellen Hauptuntersuchungen werden mit den Ergebnissen aus dem Januar in ein umfangreiches Gesamtgutachten einfließen, das die Stadt Münster nach dem Fischsterben im Aasee im August 2018 beim Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Magdeburg (Prof. Dr. Dr. Dietrich Borchardt) in Auftrag gegeben hatte. Zur Datenerfassung und -auswertung wird das Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft (FiW) an der RWTH Aachen mit dem „RiverBoat“ in den nächsten Tagen die Untersuchungen durchführen, die für die weitere Erarbeitung des Gesamtgutachtens nötig sind.

Die bereits vorhandenen Erkenntnisse zu den bestehenden Verhältnissen im Aasee sollen nun durch neue Informationen zum Grund des Sees ergänzt werden: Wie tief ist der See tatsächlich? Wie dick ist der Schlamm? Sedimentproben können erst im Sommer entnommen werden, wenn die Temperaturen in etwa denen des vergangenen Sommers entsprechen. Der Messkatamaran befährt den gesamten Aasee in einem 5 Meter breiten Raster, er startet die Befahrung am alten Aasee in Höhe der Segelschule.

 

Quelle: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster

 

 
 
 
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