No records found in storage folder! I-WALAMAR: FiW zum Projektstart beim marokkanischen Forschungsminister

FiW beim Marokkanischen „Ministre de l’Education Nationale, de la Formation Professionnelle, de l’Enseignement Supérieur et de la Recherche Scientifique “, Herrn Minister Amzazi

Zum Start des vom BMBF geförderten gemeinsamen Forschungsvorhaben I-WALAMAR lud der marokkanische Forschungsminister Prof. Amzazi den Sprecher der marokkanischen Forschungs- und Praxispartner, Herrn Prof. Najim Ittobane und den Projektleiter des FiW Fabian Lindner sowie den FiW Geschäftsführer Dr. Friedrich-Wilhelm Bolle zu einer Abstimmung der zukünftigen Zusammenarbeit mit dem Ziel der anwendungsnahen, ergebnisorientierten bilateralen Forschung und Bildung ein.

Das Projekt I-WALAMAR verfolgt das Ziel, eine nachhaltige Kreislaufführung von Abfällen aus der Wasser- und Landwirtschaft sowie von gereinigtem kommunalem Abwasser zu entwickeln. Reststoffe, die heute wesentliche Umweltbelastungen begründen, sollen zukünftig als Wertstoffe zur Stärkung und Fruchtbarkeit von Böden beitragen. Ziel des Verbundvorhabens I-WALAMAR ist damit die Erforschung und Umsetzung innovativer praxisnaher Lösungen für die Region Fès-Meknès in Marokko. Die Partner der Hochschulen UMI[1], ENA[2], IAV[3], Agro-pôle Olivier in Marokko und dem BICC[4], der FH Aachen sowie der Uni Hohenheim aus Deutschland unter der Federführung des FiW[5] arbeiten mit Unternehmen aus Deutschland und Marokko und der Marokkanischen Verwaltung gemeinsam an technischen und sozialen Lösungen sowie Ausbildungsmodulen für unterschiedliche Ebenen. Das BMBF finanziert das Vorhaben mittels Projektträger DLR für drei Jahre. Gemeinsam streben alle Partner dauerhaft verwertbare Ergebnisse an, die zudem eine Übertragbarkeit auf andere Regionen aufweisen.

Herr Minister Amzazi betonte seine Zuversicht bezüglich dieses und weiterer Vorhaben und wünscht sich eine weite Zusammenarbeit der marokkanischen und deutschen Forschungseinrichtungen. Sein Wunsch lautet, während seines anstehenden Deutschlandbesuchs in der zweiten Novemberhälfte Grundsätze über bilaterale Ziele und Vorhaben zu vereinbaren. Die Beteiligten auf beiden Seiten unterstützen ihn gern aus der Überzeugung, dass die gut entwickelte marokkanische und deutsche Hochschullandschaft erfolgversprechende Ziele angehen und nachhaltige Lösungen schaffen werden.



[1] Université Moulay Ismaïl, Meknes

[2] Ecole National de l’Agriculture, Meknes

[3] Institut AGronomique et Véterinaire Hassan II, Rabat

[4] Bonn International Center for Conversion, Bonn

[5] Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der der RWTH Aachen e. V.

Besuch beim Minister in Rabat : Prof. Najim Ittobane (UMI), Minister Prof. Saaïd Amzazi, Prof. Lahcen Messaoudi (UMI), Dr.-Ing. Friedrich-Wilhelm Bolle, Fabian Lindner (beide FiW), Jörg Grotjohann ("Conseiller Afffaires Culturelles", Deutsche Botschaft Rabat)
 
 
 
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