FiW beim 24. Kölner Kanal- und Kläranlagenkolloquium
Am 14. und 15. September 2026 fand im Maternushaus in Köln das 24. Kölner Kanal- und Kläranlagenkolloquium statt. Mitarbeitende des FiW stellten dort drei Vorträge zu aktuellen Arbeiten aus der Siedlungswasserwirtschaft vor. Dr.-Ing. Jutta Niederste-Hollenberg, Geschäftsführerin des FiW, leitete zudem die Session zum dezentralen Niederschlagswassermanagement. Die Fachtagung richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus Kommunen, Wasserverbänden, Ingenieurbüros und der Wissenschaft und bietet ein Forum für den fachlichen Austausch zur kommunalen Abwasserwirtschaft.
In der Session „Abwasserreinigung", moderiert von Dr. Ulf Schulze-Hennings (StEB Köln), stellte Dr.-Ing. Mark Braun seinen Vortrag „Abwassergebühren mit Starkverschmutzerzuschlag – Anforderungen an eine verursachergerechte Gebührenveranlagung" vor. Er zeigte auf, wie Kommunen die Gebührenveranlagung stärker an der tatsächlichen Schadstofffracht der Einleitenden ausrichten können, um Kostengerechtigkeit zwischen Haushalten und stark belastenden Einleitern herzustellen.
In der Session „Klimaschutz / Klimaanpassung", moderiert von Heinz Brandenburg (StEB Köln), berichtete Jule Blankenstein über Ansätze und Ziele des Projekts MoniKlär, das sich dem Monitoring von Treibhausgasemissionen auf Kläranlagen widmet. In derselben Session stellte Lukas Hammerschick (FiW) gemeinsam mit Helle Wischer (LINEG) die Modellierung der Kläranlage Moers-Gerdt mit Blick auf KARL vor und zeigte Wege zur Steigerung der Energieeffizienz auf.
Am ersten Konferenztag leitete unsere Geschäftsführung Dr.-Ing. Jutta Niederste-Hollenberg im Dreikönigssaal die Session „Dezentrales Niederschlagswassermanagement". Dort diskutierten die Referierenden unter anderem Prüfverfahren für den Rückhalt von Mikroplastik in dezentralen Niederschlagswasserbehandlungsanlagen sowie neue Ansätze zur Schmutzfrachtmodellierung.
Das Kolloquium richtet die Gesellschaft zur Förderung des Instituts für Siedlungswasserwirtschaft an der RWTH Aachen e.V. jährlich aus. Es zählt zu den zentralen Fachveranstaltungen für Kommunen, Wasserverbände und Ingenieurbüros in der Siedlungswasserwirtschaft.



