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AUS DER FORSCHUNG IN DIE PRAXIS

  • Entwicklung nachhaltiger und anwendungsorientierter Konzepte und Strategien
  • Verfahrensentwicklung
  • Netzwerkbildung und Verbundkoordination Begleitung von Kommunen, Verbänden und anderen Akteuren durch Wissensaufbau, Begleitung in politischen Gremien und Entwicklung konkreter Maßnahmen
  • Entwicklung und Optimierung von Planungs- und Steuerungsprozessen

VERFAHRENSENTWICKLUNG

Als gemeinnütziges Forschungsinstitut an der Exzellenzuniversität RWTH Aachen ist es unser Ziel, nachhaltige, zukunftsweisende Strategien und innovative Verfahren zu entwickeln. Mit unserem interdisziplinär aufgestellten Team, treiben wir wichtige Fortschritte für eine stetige Verbesserung des Wasserkreislaufs und für ressourcenschonende Lösungen im Umweltbereich voran. Neben unserer Rolle als Projektentwickler übernimmt das FiW für die Mehrzahl der F & E-Projekte in der Verfahrensentwicklung ebenfalls die Rolle des Koordinators in einem größeren Projektnetzwerk, da unser Wirken als wissenschaftlich unabhängig, objektiv und mit hoher fachlicher Autorität anerkannt wird.

Unsere F&E-Aktivitäten bei der Verfahrensentwicklung sind gekennzeichnet durch eine hohe Praxisrelevanz: von der labortechnischen Voruntersuchung bis zur halbtechnischen Umsetzung widmen wir uns innovativen Fragestellungen im kompletten Spektrum unserer wissenschaftlichen Fachgebiete. Gemeinsam mit zahlreichen Forschungspartnern aus Wissenschaft und Praxis entwickeln wir anwendungsorientierte Lösungen unter Wahrung der Wirtschaftlichkeit.

DIGITALISIERUNG

Im Zuge der Digitalisierung der Wasserwirtschaft entstehen große Entwicklungsfelder, die getrieben werden von den enorm erweiterten Möglichkeiten einer dezentralen Datenaufnahme, der Übermittlung und Vernetzung großer Datenmengen, der automatisierten Analyse sowie Visualisierung, Simulation und Optimierung von Szenarien, und somit der Nutzung von Daten nahezu in Echtzeit für Entscheidungs- und Steuerungsprozesse.

Eine wesentliche Herausforderung der Zukunft ist die Vernetzung entlang der wasserwirtschaftlichen Wertschöpfungskette, die nachhaltige und flexible Gestaltung zentraler und dezentraler Ver- und Entsorgungsinfrastruktur, die integrale Gewässerbewirtschaftung sowie die Vernetzung und Steuerung dezentraler Anlagen. Dies erfordert die Erfassung digitaler Daten und den Übergang von Offline- zu Onlinesystemen. Die Digitalisierung der Wasserwirtschaft kann nur dann einen Mehrwert erzeugen, wenn die verfügbaren raumzeitlichen Informationen sinnvoll verknüpft und unmittelbar verarbeitet werden können.

NACHHALTIGE KONZEPTE

Die Forschungsarbeiten an der Schnittstelle der Siedlungswasserwirtschaft und des Flussgebietsmanagements sowie der Austausch mit Partnern und Kunden aus der Wasserwirtschaft weisen regelmäßig auf Herausforderungen bei der Bewirtschaftung und dem Schutz von Gewässern und Umwelt hin. Plastik in Fließgewässern oder eine wassersensible Stadtentwicklung sind komplexe Fragestellungen und benötigen komplexe Lösungsvorschläge. Technologische Innovationen allein reichen nicht aus, um Belastungen zu mindern. Das FiW engagiert sich mit einem interdisziplinären Team bei der Entwicklung von nachhaltigen Konzepten für ein effizientes Wassermanagement. Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl von Konzepten vor, die national und international vom FiW und in enger Zusammenarbeit mit Partnern und Auftraggebern erarbeitet wurden.

DIALOGPROZESSE

Das FiW beschäftigt sich in seinen Projekten seit vielen Jahren mit dialogorientierten Ansätzen, in denen die Konsensfindung zwischen verschiedenen Akteursgruppen im Mittelpunkt steht. Thematisch werden tragfähige Lösungen erarbeitet u. a. für konkurrierende Wassernutzungen unter den Auswirkungen des Klimawandels, den Ausbau Erneuerbarer Energien im Kontext von Landnutzungskonkurrenzen und die Entwicklung eines neuen Stadtklimamodells unter Einbeziehung zukünftiger kommunaler Nutzer aus Umwelt- und Planungsämtern.

Beispielsweise wurde im Rahmen der aktuellen Nitratproblematik in einer Vorstudie im Kreis Viersen mit Unterstützung der GLS Treuhand und zusammen mit der ahu GmbH der Grundstein für einen Dialogprozess gelegt, wie und unter welchen Rahmenbedingungen ein Konsens zur Umsetzung einer regional verankerten und umwelt- und ressourcenschonenden Landwirtschaft unter Einbeziehung aller Akteure aus Landwirtschaft, Kommunalpolitik, Wasserwirtschaft, aber auch aus Agrarhandel, Großhandel, Einzelhandel und Verbraucherverbände erreicht werden kann.

Ansprechpartner

Dr. sc. Dipl.-Ing. Frank-Andreas Weber
+49 (0) 241 80 2 68 25 / E-Mail

Dr.-Ing. Kristoffer Ooms
+49 (0) 241 80 2 68 22 / E-Mail ›

Dr.-Ing. Henry Riße
+49 (0) 241 80 2 68 18 / E-Mail

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