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SolNahWal – Regeneratives Wärmenetz

Solare Wärmeerzeugung, -speicherung und Verteilung im Niedertemperaturnetz

Im Zusammenhang mit dem kommunalen Endenergieverbrauch sind rund 50 % auf die Bereitstellung von Wärmeenergie und damit einem entsprechend hohen Anteil der CO2-Emissionen zurückzuführen. Die energetische Optimierung der Wärmebereitstellung mittels regenerativer Technologien wie der Solarthermie bietet dabei ein großes Potenzial zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen. Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 bestätigt auch die Bundesregierung, dass enorme Chancen für die Umstellung der Wärmeversorgung auf die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energien vorhanden sind.

Im Hinblick auf die praktische Umsetzung der Wärmewende sollte bspw. die erprobte Technologie der Solarthermie zur Wärmebereitstellung etabliert werden. In Kombination mit Wärmenetzsystemen der vierten Generation, einer innovativen Lösung der Wärmeinfrastruktur, die verlust- und temperaturoptimiert ausgelegt ist, lassen sich energieoptimierte und regenerative Verbundsysteme umsetzen.

Mit diesem Hintergrund untersuchte das FiW im Projekt SolNahWal (Solare Nahwärmeversorgung Walheim), einem von der BAFA und der STAWAG geförderten F&E Vorhaben, den Neubau eines mehrere Hektar großen Solarthermiefeldes, über 40.000 m³ großen Wärmespeichers und eines Wärmenetzes der vierten Generation für über 100 Abnehmer. Die Machbarkeit der regenerativen Erzeugung und saisonalen Speicherung in Verbindung mit einem effizienten Nahwärmenetz konnte erfolgreich dargestellt werden.

FiW-Leistungen im Rahmen der „Wärme-“Projekte:

  • Lage/Standort-Untersuchung inkl. Abschätzung des individuellen, verbraucherspezifischen Wärmebedarfs
  • Erstellung und Simulation von Wärmenetzmodellen
  • Konzepterarbeitung zur innovativen und nachhaltigen Wärmebereitstellung inkl. Sektorkopplung
  • Konzepterarbeitung zur Kurz- und Langzeitwärmespeicherung
  • Klimaverträglichkeitsbetrachtung
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
  • Gutachterliche Begleitung bzgl. Genehmigungsfähigkeit

Ziel und Ausblick

Nach erfolgreicher Darstellung der Machbarkeit wird zielgerichtet an der Umsetzung dieses Projektes gearbeitet. Mit politischer Unterstützung soll dieses Leuchtturmvorhaben einen wesentlichen Beitrag zur CO2-neutralen Wärmeversorgung eines Stadtteils leisten und die kommunale Wärmewende vorantreiben.

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Henry Riße
+49 (0) 241 80 2 68 18 / E-Mail

Daniel Löwen, M.Sc.
+49 (0) 241 80 2 68 31 / E-Mail

Carl Fritsch, M.Sc.
+49 (0) 241 80 2 39 55 / E-Mail

Auftraggeber

STAWAG Stadtwerke Aachen AG; Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

PROJEKTPARTNER

Soliterm