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INTEWAR – nachhaltiger Umgang mit Wasser in Kamerun

Innovative Technologien zur Eindämmung wasserassoziierter Krankheiten

Das zentralafrikanische Land Kamerun ist aufgrund seiner geographischen Lage und der meteorologischen Verhältnisse regelmäßig Überschwemmungen ausgesetzt, die infolge des Klimawandels in ihrer Häufigkeit und Intensität zunehmen. Gleichzeitig treten auch Dürreperioden vermehrt auf. Ein rapides Bevölkerungswachstum erhöht zudem den ohnehin hohen Siedlungsdruck, der unkontrollierte Ansiedlungen zur Folge hat, in denen oft kritische hygienische Bedingungen und Versorgungsstrukturen vorherrschen. In diesen Gebieten haben die extremen klimatologischen Ereignisse katastrophale Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, führen aber auch zu immensen ökonomischen und ökologischen Schäden.

Ziel des Projektes

INTEWAR zielt darauf ab, ein ganzheitliches Konzept zur Prävention und Bekämpfung von Hochwasser und Dürre in drei exemplarischen Pilotregionen zu entwickeln. Konkrete Bestandteile sind Schutzkonzepte für Gebäude und kritische Infrastrukturen, ein Monitoring-Konzept für die Überwachung der Trinkwasserqualität sowie Alarm- und Einsatzpläne zur Katastrophenbewältigung. Eine dezentrale Trinkwasseraufbereitungsanlage soll im Katastrophenfall die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser gewährleisten. Durch Aufklärungs- und Schulungsmaßnahmen wird das Bewusstsein der lokalen Bevölkerung für den Zusammenhang der Themen Hygiene, Gesundheit und Trinkwasserqualität gefördert.

Die Ergebnisse des Projektes sollen kamerunische Behörden in den Pilotregionen in die Lage versetzen, Hochwasserrisiken eigenständig einzuschätzen, Naturkatastrophen präventiv zu verhindern und gesundheitliche Risiken infolge dieser Katastrophen einzudämmen. Eine Transferierbarkeit der Ergebnisse auf weitere Regionen in Kamerun und anderen Ländern der Subsahara wird dabei angestrebt.

Ansprechpartner

Mark Braun, M.Sc.
+49 (0) 241 80 2 68 46 / E-Mail

Auftraggeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

PROJEKTPARTNER

Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit (IHPH) am Universitätsklinikum Bonn; Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (IASU), Uniklinik der RWTH Aachen; Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) der RWTH Aachen; PAULA Water GmbH