FiW bei der CleanTech-Konferenz 2026 in Berlin
Erfahrungen aus ecReUse im Dialog über internationale GreenTech-Märkte
Wie können deutsche Umwelttechnologien erfolgreich auf internationalen Märkten etabliert werden – und welche Rahmenbedingungen braucht es dafür? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die CleanTech-Konferenz 2026 am 3. und 4. September in Berlin. Dr.-Ing. Manuel Krauß und Matthias Hirt nahmen für das FiW und das Demonstrationsprojekt ecReUse an der Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der Exportinitiative Umweltschutz (EXI) teil. Bundesumweltminister Carsten Schneider eröffnete den Konferenztag mit einer Keynote zur Bedeutung von CleanTech für den Wirtschaftsstandort Deutschland und internationale Märkte.
Die von der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH gemeinsam mit der DIHK Service GmbH organisierte Konferenz brachte rund 220 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Im Mittelpunkt standen die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Umwelttechnologien, der Zugang zu internationalen Märkten sowie die Frage, wie verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für langfristiges Wachstum der CleanTech-Branche geschaffen werden können.
Erfahrungen aus der Forschung und internationalen Projektpraxis
Dr.-Ing. Manuel Krauß brachte die Perspektive eines Forschungsinstituts in eine Podiumsdiskussion zu den sich verändernden geopolitischen Rahmenbedingungen für den CleanTech-Export ein. Gemeinsam mit Julia Stadler, Dr. Reinhard Hübner, Maximilian Butek und Martin Walter diskutierte er Chancen und Herausforderungen für deutsche Umwelttechnologien auf internationalen Märkten.
Dabei berichtete Manuel Krauß auch über Erfahrungen aus dem vom FiW koordinierten ecReUse-Projekt in Südafrika. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie deutsche Umwelttechnologien gemeinsam mit lokalen Partnern unter realen Bedingungen demonstriert, an regionale Anforderungen angepasst und mit Capacity Development sowie langfristiger Partnerschaft verbunden werden können.
Eine zentrale Erkenntnis der Diskussionen: Erfolgreiche Internationalisierung braucht nicht allein Fördermittel, sondern insbesondere langfristig verlässliche Rahmenbedingungen, geeignete lokale Partner und ein gutes Verständnis der jeweiligen Zielmärkte. Gleichzeitig sind Demonstrationsprojekte wie ecReUse wichtig, um Technologien unter realen Bedingungen sichtbar zu machen, Referenzen aufzubauen und gemeinsam mit Partnern vor Ort tragfähige Anwendungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Zehn Jahre Exportinitiative Umweltschutz
Die CleanTech-Konferenz fand anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Exportinitiative Umweltschutz statt. Seit 2016 unterstützt die EXI die internationale Verbreitung deutscher Umwelttechnologien und den Aufbau von Kooperationen mit Partnern in internationalen Zielmärkten.
Das vom FiW koordinierte Projekt ecReUse wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen der Exportinitiative Umweltschutz gefördert. An der Kläranlage East Bank in East London werden gemeinsam mit deutschen und südafrikanischen Partnern Technologien zur Wasserwiederverwendung, Energieoptimierung und Biogasgewinnung unter realen Betriebsbedingungen demonstriert.
Wir bedanken uns bei der ZUG gGmbH, der DIHK Service GmbH und den weiteren beteiligten Partnern für die Organisation der Veranstaltung sowie bei allen Teilnehmenden für den offenen und praxisnahen Austausch.





