Branchentreff in München: FiW dreifach auf der IFAT 2026
Vom 04.05. bis 07.05. ist das FiW auf der IFAT 2025 in München dreifach präsent: am acwa-Gemeinschaftsstand gemeinsam mit den Partnerinstituten ISA und PIA, mit dem RUBIN-Bündnis AIX-Net-WWR zur dezentralen Abwasserwiederverwendung sowie mit dem wissenschaftlichen Begleitvorhaben TransPhoR zur Fördermaßnahme RePhoR des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Alle drei Beiträge waren auf dem Gemeinschaftsstand der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) in Halle B2 zu finden.
Die IFAT bot Gelegenheit für zahlreiche Fachgespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen, Ingenieurbüros, der Wasserwirtschaft und der Forschung. Bestehende Projektideen wurden konkretisiert, neue Ansätze diskutiert. Das FiW freut sich auf die Nachverfolgung der geknüpften Kontakte und bedankt sich bei der DWA für die gute Organisation und die konstruktive Zusammenarbeit.
acwa Aachen Wasser: drei Institute unter einem Dach
Unter dem Namen acwa Aachen Wasser haben sich drei siedlungswasserwirtschaftliche Institute der RWTH Aachen zusammengeschlossen: das Institut für Siedlungswasserwirtschaft (ISA), das FiW und das Prüf- und Entwicklungsinstitut für Abwassertechnik (PIA). Gemeinsam decken sie ein breites Spektrum ab - von der Grundlagenforschung über Zulassungsprüfungen abwassertechnischer Anlagen, umweltanalytische Laborleistungen und Durchflussmessungen bis hin zu Organisationsberatung und Technologietransfer im In- und Ausland. Themen wie die Entwicklung von Zukunftsszenarien und nachhaltiger Ressourcenschutz gehören ebenfalls zum Arbeitsschwerpunkt. Ein wesentlicher Teil der Projekte entfällt auf die internationale Zusammenarbeit, wobei die drei Institute unterschiedliche fachliche Schwerpunkte und Zielregionen einbringen. Verbunden durch acwa verfügen ISA, FiW und PIA über mehrere eigene Versuchsfelder und -hallen, ein umweltanalytisches Laboratorium sowie zahlreiche fachspezifische Softwareanwendungen. Mehr dazu auf der acwa-Website
AIX-Net-WWR: Abwasserwiederverwendung direkt im Quartier
Das RUBIN-Bündnis AIX-Net-WWR ("Aachener Netzwerk für Abwasserwiederverwendung", englisch: Aachen Network for Waste Water Reuse) entwickelt Wege zu einer dezentralen und wirtschaftlichen Wasser-Ver- und -entsorgung. Ziel ist es, aus Abwasser direkt im Quartier - also auf der Ebene von Wohngebäuden oder Straßenzügen - mittels innovativer Aufbereitungstechnologien Betriebs-, Trink- oder Hygienewasser zu gewinnen. Gleichzeitig lassen sich die im Abwasser enthaltene Wärme und weitere Wertstoffe zurückgewinnen und weiterverwenden. Diese Form der Kreislaufwirtschaft trägt zur Erreichung der Klimaziele sowie der UN Sustainable Development Goals (SDGs, deutsch: Nachhaltige Entwicklungsziele der Vereinten Nationen) bei. Mehr dazu auf der AIX-Net-WWR Website
TransPhoR: wissenschaftliche Begleitung der BMFTR-Fördermaßnahme RePhoR
Phosphor ist ein endlicher Rohstoff und zugleich unverzichtbar für die Produktion von Düngemitteln. Ohne Phosphor ist keine landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion möglich, doch die bekannten Lagerstätten sind begrenzt und auf wenige Regionen der Welt konzentriert. Die Fördermaßnahme RePhoR (Regionales Phosphor-Recycling) des BMFTR unterstützt Verbundprojekte, die Technologien zur Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser und Klärschlamm entwickeln und in die Praxis überführen. Das FiW koordiniert das wissenschaftliche Begleitvorhaben TransPhoR, das die Einzelprojekte der Maßnahme übergreifend begleitet, Ergebnisse zusammenführt und den Wissenstransfer in Wissenschaft und Praxis fördert. Mehr dazu auf der RePhoR-Website



