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„15-jähriges GPRW-Jubiläum und DIWA Midterm-Event“:

FiW moderiert internationale Konferenz für die grenzüberschreitende regionale Wasserwirtschaft vor historischer Kulisse in Anholt

Rund 100 internationale Wasserwirtschafts-Expertinnen und -Experten aus den Niederlanden, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen trafen sich am 16. September vor historischer Kulisse in der Wasserburg Anholt, um gleich zwei Anlässe zu feiern: das 15-jährige Bestehen der Grenzüberschreitenden Plattform für Regionale Wasserwirtschaft (GPRW) und die Halbzeit des aktuell laufenden INTERREG-Projekts Drought Strategies in Water Management (DIWA). Der Veranstaltungsort in Anholt war bewusst gewählt, denn hier wurde vor rund 35 Jahren der Anholter Vertrag geschlossen, der der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf regionaler Ebene erstmals eine formal-juristische Legitimation gab. Das FiW unterstützte die Veranstaltung durch die Gesamtmoderation. 

Die grenzüberschreitende Veranstaltung wurde durch das GPRW-Koordinierungsbüro organisiert und durchgeführt. Die GPRW wurde 2011 als unmittelbare Antwort auf das grenzüberschreitende Hochwasser vom Sommer 2010 gegründet und besteht heute aus sieben Partnern. Auf deutscher Seite beteiligen sich Kreis Borken, Kreis Steinfurt und Landkreis Grafschaft Bentheim sowie der Landkreis Emsland und die Bezirksregierung Münster. Auf niederländischer Seite sind die waterschap Rijn en IJssel und die waterschap Vechtstromen Teil des Gremiums. Seit ihrer Gründung hat sich die GPRW immer mehr zu einer grenzüberschreitenden Erfolgsgeschichte entwickelt und wird mehr und mehr als Vorbild für die gelungene grenzüberschreitende Zusammenarbeit gesehen. Dieser Erfolg gründet sich vor allem auf dem starken Praxisbezug und den konkreten Projekten, die die GPRW durchführt, wozu auch das aktuell laufende INTERREG-Projekt Drought Strategies in Water Management (DIWA) zählt, das von der GPRW mitorganisiert wird. Ein wesentlicher Bestandteil der Veranstaltung war daher auch die Präsentation der bisherigen Ergebnisse des Projekts DIWA und der konstruktive Austausch zu möglichen Strategien im Umgang mit Dürre und Wasserknappheit im Zeichen des fortschreitenden Klimawandels. 

In der ganztägigen Veranstaltung wurden die Teilnehmenden zunächst von Benedikt Spieker, dem Verwaltungsvorstandsmitglied des Kreises Borken und Vorstandsmitglied der GPRW begrüßt und in ihrer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bestärkt. In der darauffolgenden Panel-Diskussion wurde durch die Vorstandsmitglieder der GPRW zunächst auf das bereits Geschaffte zurückgeblickt um darauffolgend vor allem auf aktuelle Herausforderungen und neue Lösungswege auszublicken. In den Plenarvorträgen konnten die Expertinnen und Experten den aktuellen Stand der Forschung und Praxis im Hochwasserrisikomanagement und in der Entwicklung von Strategien gegen Trockenheit und Dürre präsentieren. Weiterhin wurden die Ergebnisse des INTERREG-Projekts DIWA dem fachlichen Netzwerk im Rahmen von Posterpräsentationen präsentiert.

Im Rahmen des Workshops war das FiW mit der Gesamtmoderation eingebunden. 

Wir danken den Veranstaltern und insbesondere der GPRW für die Zusammenarbeit!

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