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FiW e. V. mit zwei Vorträgen auf dem Kölner Kanal und Kläranlagen Kolloquium

Beim gut besuchten 23. Kölner Kanal und Kläranlagen Kolloquium (KKKK) am 08. und 09. September 2025 traf sich die Fachwelt im Maternushaus in Köln, um aktuelle Praxisthemen der Wasserwirtschaftsunternehmen zu diskutieren. Auch in diesem Jahr drehte sich alles um Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sowie um die relevanten Themen bei Abwasserableitung, -reinigung und Klärschlammmanagement. Die EU-KARL wurde bereits zum Auftakt in zwei wegweisenden Vorträgen adressiert. 

An beiden Tagen war das FiW mit jeweils einem Vortrag vertreten. Sebastian Kerger berichtete am Montag aus dem Forschungsprojekt „ENTfrachtEN“ zu Monitoring und Steuerungsmöglichkeiten mit Ultraschallsensoren in Mischkanalisationen. Ziel des Projektes ist, die Gewässerbelastung durch frachtbasierte Steuerung der Wasser- und Kanalvolumina zu minimieren. Die dazu notwendige Sensortechnik und ihre Verortung im Kanalsystem wurden eingehend untersucht.

Am zweiten Tag diskutierte Carl Fritsch das Potenzial der Kläranlage mit Blick auf Energie und Bioökonomie. Schwerpunkte seines Vortrags waren die Optionen für Kohlenstoff-basierte Sektorenkopplung, wie Biomethan, CO2 oder auch Methanol.

Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung mit viel Austausch und anregenden Diskussionen während und außerhalb der Sessions. Vielen Dank an die Organisator:innen.

Mehr Infos: www.kanalkolloquium.de