FiW präsentiert Forschung zu natürlichen Flockungsmitteln und KI auf internationaler Fachkonferenz in Japan
Internationaler Austausch zu innovativen Verfahren der Wasser- und Abwasserwirtschaft

Das Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen e.V. (FiW) nahm vom 21. – 24.06.2026 an der internationalen Fachkonferenz „IWA Particle Separation Specialist Group Conference 2026“ (IWAPS 2026) in Sapporo auf der japanischen Insel Hokkaido teil. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Sofia Andrés-Zapata gemeinsam mit Martin Pfaff (GFaI e.V.) aktuelle Forschungsergebnisse zur Optimierung von Flockungsprozessen durch natürliche Flockungsmittel, Dualflockung und Künstliche Intelligenz. Die Konferenz bot eine wertvolle Plattform für den wissenschaftlichen Austausch mit Fachleuten aus Forschung und Praxis und eröffnete neue Perspektiven für die Weiterentwicklung nachhaltiger Verfahren in der Wasser- und Abwasserwirtschaft.
Die IWAPS 2026 brachte internationale Expertinnen und Experten zusammen, um aktuelle Entwicklungen im Bereich der Partikeltrennung und Wasseraufbereitung zu diskutieren. Im Vortrag „Optimisation of the Separation Process in Gravel Wash Water Treatment Using Natural Flocculants, Dual Flocculation and Artificial Intelligence“ stellten Sofia Andrés-Zapata und Martin Pfaff Forschungsergebnisse zur Behandlung von Kieswaschwasser vor. Im Fokus standen dabei innovative Ansätze zur Verbesserung der Trennleistung durch den Einsatz alternativer Flockungsmittel sowie datenbasierter Optimierungsverfahren.
Neben den wissenschaftlichen Beiträgen bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung mit internationalen Partnern. Die Gespräche mit Forschenden und Praktikerinnen und Praktikern aus verschiedenen Ländern lieferten wertvolle Impulse für die weitere Forschungsarbeit des FiW.
Ein besonderer Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren der IWAPS 2026, der International Water Association (IWA) sowie der Hokkaido University für die hervorragende Organisation und die Möglichkeit, die Forschungsergebnisse des FiW einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Besonders bedanken wir uns bei Prof. Katsuki Kimura und Mr. Sato für ihre Gastfreundschaft.
Die Konferenz bot auch die Gelegenheit, die Projektteams der Forschungsvorhaben NatureFloc und ClearWater persönlich zusammenzubringen. Beide Projekte werden im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) gefördert und beschäftigen sich mit Anwendungsmöglichkeiten alternativer Flockungsmittel. Der direkte Austausch ermöglichte es, Erfahrungen zu teilen, Gemeinsamkeiten zu identifizieren und mögliche Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschungsarbeiten zu diskutieren.
Projekt ClearWater
Im Forschungsprojekt ClearWater werden innovative Ansätze zur Optimierung von Flockungsprozessen unter Einsatz alternativer Flockungsmittel und intelligenter Prozesssteuerung. Ziel ist es, ressourceneffiziente und nachhaltige Lösungen für die Wasser- und Abwasserwirtschaft zu entwickeln. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert (Förderkennzeichen 01IF23192N).
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:
www.fiw.rwth-aachen.de/referenzen/clearwater


