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„Klimawandel und Hochwasserrisikomanagement in den Benelux-Ländern und Deutschland“: FiW moderiert internationalen Workshop für Praktizierende und Forschende in Aachen

Rund 70 internationale Expertinnen und Experten aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland trafen sich vom 18. – 19. Februar im Forum M in Aachen, um sich zu aktuellen Praktiken zur Nutzung von Klimawandelinformationen durch Hochwasserrisikomanager auszutauschen. Das FiW unterstützte die Veranstaltung durch die Gesamtmoderation. 

Der internationale Workshop wurde durch das Kooperationsprogramm JCAR ATRACE durchgeführt. Dieses Programm widmet sich der angewandten wissenschaftlichen Forschung (Joint Cooperation programme on Applied scientific Research - JCAR) und setzt sich für die Verbesserung der Zusammenarbeit beim Hochwasser- und Dürremanagement und der Forschung zur Beschleunigung der grenzüberschreitenden regionalen Anpassung an Wetterextreme ein (Accelerate Transboundary Regional Adaptation to Climate Extremes - ATRACE). Mitglieder des Kooperationsprogrammes JCAR ATRACE sind unter anderem die Delft University of Technology, die Katholieke Universiteit Leuven, das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) der RWTH Aachen, die Université de Liège, die Vrije Universiteit Amsterdam, die University of Twente, das Luxembourg Institute of Science and Technology, das GFZ Helmholtz-Zentrum Potsdam und Deltares. Der Workshop wurde zudem vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV), dem Ministerie van Infrastructuur en Waterstaat, der Deutschen Hydrologischen Gesellschaft und der Benelux-Unie unterstützt. 

Im zweitägigen Workshop wurden die Teilnehmenden zunächst von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen begrüßt und in ihrer Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bestärkt. In den darauffolgenden Plenarvorträgen wurde auf aktuelle Praktiken und Bedürfnisse im Hochwasserrisikomanagement sowie Lösungsansätze aus der Wissenschaft eingegangen. In interaktiven Arbeitsgruppen arbeiteten die Expertinnen und Experten gemeinsam aus, welche bereits bestehenden Praktiken in den Ländern besonders erfolgreich sind und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse in Zukunft berücksichtigt werden müssen. Der erste Tag der Veranstaltung wurde mit einem gemeinsamen Abendessen in den Räumlichkeiten des IWW abgerundet. 

Im Rahmen des Workshops war das FiW mit der Gesamtmoderation und der Moderation einer der vier Arbeitsgruppen eingebunden. Wir danken den Veranstaltern und insbesondere Deltares für die Zusammenarbeit!

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