Wissenschaftsnacht der RWTH Aachen: FiW zeigt Klimaanpassung zum Anfassen
Rund 8.000 Besucherinnen und Besucher nutzten am 14. November die RWTH-Wissenschaftsnacht, um Forschung aus Aachen kennenzulernen. Das FiW war mit einem Ausstellerstand und einem späten Abendvortrag vertreten – und beide Angebote stießen bis zum Veranstaltungsende auf reges Interesse.
Am Stand zeigte das FiW anhand eines 3D-Modells, wie Starkregen, Hitze oder Überflutungen Städte und Quartiere betreffen. Per Augmented Reality ließen sich auf einem Tablet verschiedene Klimawirkungen darstellen und zeigen auch, welche Maßnahmen wirken – visualisiert, zum einfachen Verstehen. Viele Interessierte diskutierten über Maßnahmen wie Entsiegelung, Dach- und Fassadenbegrünung oder Regenrückhalt und fragten nach konkreten Handlungsmöglichkeiten für Kommunen und Privatpersonen.
Der Vortrag „Anpassen statt Abwarten – Klimafolgen in der Stadt verstehen und handeln“ von Sophia Schüller und Mark Braun war trotz später Uhrzeit gut besucht. Unser Team zeigte am Beispiel Aachens, wie lokale Starkregenereignisse entstehen und welche Rolle Verhaltensvorsorge spielt – etwa der richtige Umgang mit Hitze oder einfache vorbeugende Maßnahmen am eigenen Gebäude.
Die Rückmeldungen zeigten, dass Klimaanpassung für viele Menschen noch erklärungsbedürftig ist, obwohl Extremereignisse in den vergangenen Jahren häufiger und sichtbarer wurden. Veranstaltungen wie die Wissenschaftsnacht bieten die Möglichkeit, Wissen niedrigschwellig zu vermitteln und Hemmschwellen abzubauen.
Wir danken dem Team der Wissenschaftsnacht und der RWTH Aachen für die tolle Organisation und sind im kommenden Jahr gerne wieder dabei!


