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Leitfaden Starkregen

Objektschutz und bauliche Vorsorge

Klimabedingte Zunahme von Starkregenereignissen

In Deutschland ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zur Starkniederschlägen und daraus resultierenden Personen- und Sachschäden gekommen. Im Zuge des Klimawandels ist mit einer weiteren Zunahme dieser Ereignisse zu rechnen. Während ein Hochwasser zwangsläufig an ein Fließgewässer gekoppelt ist, sind Überflutungen infolge von Starkregen an keine topografischen Voraussetzungen gebunden und können überall auftreten. Für den individuellen Schutz des Eigentums trägt der Bürger eine Eigenverantwortung. Ein Großteil der Bevölkerung ist sich des bestehenden Risikos jedoch nur unzureichend bewusst.

Ziel des Projektes

Das Forschungsprojekt „Leitfaden Starkregen“ zielt darauf ab, Bürger über das selbst zu tragende Risiko zu informieren. Die Beschäftigung mit dem eigenen Risiko führt zu einer Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, aus der eine Vorsorge abgeleitet werden kann. Das Grundwissen um die Wirkungsweise von Starkregen, die Vulnerabilität von baulicher Infrastruktur und das sogenannte angepasste Bauen unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und spezieller Baustoffe gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung.

Das eigene Objekt wirksam schützen

Im Rahmen des Projektes entwickelte das Konsortium eine Broschüre für den Bürger, mit der er die Gefahr und das Risiko für sein Eigentum mit einer Checkliste selbst abschätzen kann. Durch die Erstellung eines umfangreichen Maßnahmenkatalogs, der sowohl Vorsorgemaßnahmen als auch Maßnahmen der Verhaltensvorsorge enthält, werden dem Bürger potenzielle Handlungsoptionen für die Reduzierung der Vulnerabilität des eigenen Objektes aufgezeigt. Die spätere Umsetzung ist dabei vom individuell gewünschten Schutzgrad und der Bereitschaft zur Anpassung abhängig.

Ansprechpartner

Mark Braun, M.Sc.
+49 (0) 241 80 2 68 46 / E-Mail

Auftraggeber

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

PROJEKTPARTNER

HochwasserKompetenzCentrum (HKC) e. V.; Bergische Universität Wuppertal; Ingenieurbüro Reinhard Beck GmbH & Co. KG