Starkverschmutzerzuschlag für die Stadt Homburg
Prüfung der Einführung eines Gebührenmodells mit Starkverschmutzerzuschlag
Der Landkreis Homburg im Saarland ist durch eine hohe Tätigkeit von Industrie- und Gewerbebetrieben verschiedener Branchen geprägt. Über 600 Betriebe sind derzeit angesiedelt. Die kommunale Kläranlage (75.000 EW) wird vom Entsorgungsverband Saar (EVS) betrieben und ist durch erhöhte CSB-Frachten belastet. Die Schmutzwassergebühren werden gemäß Gebührensatzung der Kreisstadt Homburg bislang rein volumenabhängig über den Frischwassermaßstab veranlagt. Seit geraumer Zeit ist jedoch die Möglichkeit zur Erhebung eines Starkverschmutzerzuschlags in der Gebührensatzung der Stadt verankert. Das FiW wurde vor diesem Hintergrund damit beauftragt, die Einführung eines Starkverschmutzerzuschlags zu prüfen und hierfür ein geeignetes Gebührenmodell vorzuschlagen.
